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Neumarkt Osnabrück Bau des Einkaufszentrums am Neumarkt beginnt 2016

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Abrissreif: Haus am Neumarkt. Foto: Michael GründelAbrissreif: Haus am Neumarkt. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Die Abrissarbeiten zum Bau des Einkaufszentrums am Neumarkt beginnen definitiv nicht mehr 2015. Der Projektmanager: „Am Ende muss es ein richtig gutes Projekt werden.“

Eine Sprecherin des Investors Unibail Rodamco Germany bestätigte auf Anfrage von os1.tv : „Die Abrissarbeiten werden im kommenden Jahr durchgeführt. Die Eröffnung des Shopping Centers ist für 2018 geplant.“

Baubeginn verzögert sich

Die Sprecherin weist zugleich alle Mutmaßungen zurück, die Bauverzögerungen könnten mit einem Rückzug von Unibail Rodamco zu tun haben. „Wir halten unverändert am Standort Osnabrück und unseren Plänen fest, dort ein Shopping Center zu errichten.“ Ursprünglich hatte der Investor einen Baugebinn für den Herbst dieses Jahres angepeilt.

Einen genauen Startzeitpunkt wollte auch Projektmanager Björn Reineking auf Nachfrage unserer Redaktion am Freitag nicht nennen, auch mit Blick auf eine noch offene Klage gegen den Bebauungsplan 600 (Neumarkt). Ein Nachbar fühlt sich in seinen Eigentumsrechten beschnitten. Ziel sei es, die Bauphase möglichst kurz und die Belastung für das Umfeld gering zu halten. Das Center werde „ständig in seiner Funktionalität und Gestaltung überprüft“, sagte er. Neue Ideen, veränderte Handelskonzepte und Erfahrungen aus den gerade eröffneten Centern in Recklinghausen und Mönchengladbach würden bis zum letzten Moment eingearbeitet. Reineking: „Am Ende muss es ein richtig gutes Projekt werden“. Über potenzielle Mieter wollte er noch nichts sagen.

Sperrung überflüssig?

CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde hatte vorige Woche daran erinnert, dass die Bauarbeiten am Neumarkt seit einem halben weitgehend ruhen und die von der Ratsmehrheit verfügte „baustellenbedingte Sperrung“ des Neumarktes deshalb überflüssig sei. SPD und Grüne konterten mit dem Hinweis, dass „Sorgfalt und Qualität vor Eile geht“. Es handele sich schließlich um eine Investition von 150 Millionen Euro.


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