Im Gymnasium in der Wüste Schüler lesen Texte über den Ersten Weltkrieg

Lesung im Gymnasium in der Wüste. Foto: Gymnasium BersenbrückLesung im Gymnasium in der Wüste. Foto: Gymnasium Bersenbrück

Osnabrück. Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums in der Wüste lesen am Freitag, 13. November, ab 19 Uhr authentische Texte über den Ersten Weltkrieg.

Die öffentliche Lesung steht unter dem Titel „Der Kaiser rief und alle, alle kamen“ . Vier Schülerinnen und vier Schüler des zwölften Abiturjahrganges werden Texte vortragen, die die Erfahrungen der jungen Menschen in den Kriegsjahren schildern. Dazu werden Bilder gezeigt, die besondere Kontraste schaffen, wie der Initiator der Aktion, Burkhard Imeyer berichtet.

Idylle und Tod

Auch die Texte sind gegensätzlich: Die Bandbreite reicht von Romanzügen über Tagebuchaufzeichnungen bis hin zu Gedichten, Liedtexten und Einträgen in Poesiealben.

Natürlich darf in diesem Kontext Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ nicht fehlen. Aber Vorrang haben weniger bekannte Autoren und Zeitgenossen. Darunter ist auch Elfriede Kuhr, deren Tagebuch der Autor Peter Englund in seinem Buch „Schönheit und schrecken“ verarbeitet hat. Elfriede Kuhr war zu Beginn des Krieges 14 Jahre alt und führte fernab der Front in Westpreußen während des ganzes Krieges Tagebuch. Den Gegensatz zu dieser Schein-Idylle bilden Szenen aus dem Buch „Gespenster am Toten Mann“ von Paul Coelestin Ettighofer.

Eine erste Lesung dieser Art fand im November 2014 mit Schülern des Gymnasiums Bersenbrück im Ruller Haus und in Bersenbrück statt.


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