Vox-Sendung „In der Höhle des Löwen“ Keine Investoren für Orang-Utan Buschis Kunst

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Die Kunst von Buschi auf Textilien war bei der Suche nach einem Investor in der TV-Sendung „In der Höhle des Löwen“ erfolglos. Foto: David EbenerDie Kunst von Buschi auf Textilien war bei der Suche nach einem Investor in der TV-Sendung „In der Höhle des Löwen“ erfolglos. Foto: David Ebener

Osnabrück. Für die Kunst von Orang-Utan Buschi aus dem Osnabrücker Zoo hat sich vorerst kein Investor gefunden, zumindest nicht im Fernsehen. Die Designer, die Buschis Kunst auf T-Shirts und Taschen bringen und der Osnabrücker Zoo sind trotzdem glücklich über den Fernsehauftritt am Dienstagabend.

Die Firma Ajoofa („art joins organic fashion“ (Kunst verbindet sich mit organischer Mode)) druckt von Orang-Utans gemalte Bilder auf T-Shirts und Taschen. Mit einem Teil der durch den Verkauf erzielten Einnahmen unterstützen die Unternehmer den Tierschutz und den Künstler. Um aus ihrem Hobby ein lukratives Geschäft zu machen, stellten die Ajoofa-Gründer Yvonne Kaltenecker und Marcus Handvest ihre Geschäftsidee in der Vox-Fernsehsendung „In der Höhle des Löwen“ vor. Mit dabei hatten die beiden auch Kunst von Buschi aus dem Osnabrücker Zoo. (Weiterlesen: Bilder des Osnabrücker Orang-Utans Buschi im TV)

Nach der am Dienstagabend ausgestrahlten Sendung war jedoch klar, vorerst müssen Kaltenecker und Handvest ohne Investor auskommen. Auch wenn das Feedback der fünf möglichen Geldgeber insgesamt positiv ausfiel, entschieden sich alle gegen eine Teilhabe. „Wir führen das Geschäft natürlich trotzdem fort, die positiven Rückmeldungen haben uns da schon bekräftigt“, sagte Kaltenecker im Gespräch mit unserer Redaktion am Mittwoch. Sie hätten nach der Sendung außerdem viel Zuspruch von Kunden, Partnern und Fans erhalten.

Osnabrücker Zoo freut sich über Aufmerksamkeit

Auch auf die Zusammenarbeit mit dem Osnabrücker Zoo kann die Firma Ajoofa weiterhin bauen. „Über die Aufmerksamkeit, die das Projekt über die Sendung bekommen hat, freuen wir uns natürlich“, teilte Lisa Josef unserer Redaktion am Mittwoch mit. Man werde Buschis Werke auch in Zukunft zur Verfügung stellen, da es einem guten Zweck diene.

Bisher haben es zwei Werke von Buschi auf die Textilien von Ajoofa geschafft. Der Osnabrücker Zoobewohner ist einer von zwei Orang-Utans, deren gemalte Bilder, die nach Angaben des Unternehmens, fair, nachhaltig und ökologisch hergestellten Produkte des Modelabels zieren. Erhältlich sind diese weiterhin im Onlineshop.

Die Originale der Bilder bleiben im Übrigen im Osnabrücker Zoo. „Ajoofa benötigt die Bilder lediglich in digitaler Form“, sagt Josef. Der Zoo stelle meist mehrere Zeichnungen zur Auswahl und die Designer entscheiden, welche gedruckt würden. Die Werke sind im Zoo erhältlich. Die Einnahmen kommen dem Artenschutz zugute und sind zuletzt in das Projekt „Wir für Buschi“ geflossen, das sich an den Kosten für den Neubau vom Menschenaffenhaus beteiligt.


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