In der „Höhle der Löwen“ Bilder des Osnabrücker Orang-Utans Buschi im TV

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Orang-Utan Buschi malt im Osnabrücker Zoo. Foto: Zoo OsnabrückOrang-Utan Buschi malt im Osnabrücker Zoo. Foto: Zoo Osnabrück

Osnabrück. Die gemalten Bilder des bekannten Orang-Utans Buschi aus dem Osnabrücker Zoo werden bald im TV zu sehen sein. Designer wollen mit Kleidung, auf die Buschis Werke gedruckt wird, die Geldgeber in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ überzeugen.

Buschi, der Orang-Utan aus dem Osnabrücker Zoo, ist damit bekannt geworden, dass er mit Pinsel und Farbe Bilder malt. Diese und die Werke anderer Orang-Utans wollen nun die Gründer der Firma Ajoofa auf Kleidung drucken. Ajoofa steht für „art joins organic fashion“ (Kunst verbindet sich mit organischer Mode)

Zwei Prozent für Buschi und den Zoo Osnabrück

Die Designer wollen mit dieser Idee nicht nur selbst Geld verdienen, sondern auch einen Betrag zum Tierschutz leisten. „Der Verkauf unterstützt mit zwei Prozent den Künstler und seine Einrichtung und mit fünf Prozent ein Tier-, Natur- oder Artenschutzprojekt“, teilte Yvonne Kaltenecker von Ajoofa mit. Der Künstler wäre in Buschis Fall der Orang-Utan, seine Einrichtung ist der Zoo Osnabrück.

Die Designer werden am Dienstag, 20 Oktober, um 20.15 Uhr in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf Vox auftreten. Das Prinzip der Sendung: Die Unternehmensgründer sind auf der Suche nach finanzieller Unterstützung und versuchen, die Geldgeber, die in der Sendung als Löwen bezeichnet werden, zu überzeugen, ihre Idee zu finanzieren.

Ziel: 80000 Euro für die Designer

„Aus den tierischen Kunstwerken werden Motive entwickelt, welche dann fair und ökologisch produziert werden“, heißt es in einer Mitteilung der Designer. Somit trage zum ersten Mal in der Geschichte der Mode ein Orang-Utan zum Erhalt seiner eigenen Art bei. Die Unternehmer versprechen nachhaltig produzierte Textilien, faire und sozial gerechte Bedingungen für Arbeiter und Lieferanten, eine umwelt- und hautfreundliche Textildruckmethode sowie den Einsatz von ökologischem Material nicht nur beim Produkt, sondern auch bei Werbe- und Verpackungsmaterial.

Um die Marketingstrategie weiter zu entwickeln und den Online-Shop international auszurichten, ist Ajoofa auf der Suche nach 80000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile. Wie die Idee ankommt und ob ein Deal mit den Investoren zustande kommt, wird am Dienstag bei Vox zu sehen sein.


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