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18.10.2015, 15:32 Uhr KOMMENTAR

Neue Baugebiete in Osnabrück: Ehrgeizige Ziele

Kommentar von Wilfried Hinrichs

Symbolfoto: Elvira PartonSymbolfoto: Elvira Parton

Osnabrück. Osnabrück will wachsen und bis 2020 rund 3000 Wohneinheiten zusätzlich schaffen. Das überfordert die Bauverwaltung.

Ein ehrgeiziges Ziel hat sich die Stadt gesetzt, um die Einwohnerzahl kontinuierlich zu steigern: In fünf Jahren sollen 2500 bis 3000 Wohneinheiten neu entstehen. Im Moment sieht es nicht so aus, als könnte die Bauverwaltung diesen Kraftakt stemmen. Das Landwehrviertel ist mit insgesamt 800 Wohneinheiten das größte Projekt. Aber was kommt danach? In Eversburg sind 120 Wohneinheiten in der Vorplanung, für das Edel-Baugebiet am Westerberg mit ebenfalls 100 Einheiten gibt es noch nicht einmal einen Aufstellungsbeschluss. Das heißt, die Planung hat noch gar nicht richtig begonnen. Ansonsten sind nur neun kleinere Areale in Arbeit. Alle diese Baugebiete zusammen bringen es auf gut 1200 Wohneinheiten. Zu wenig, um das Ziel 2020 zu erreichen.

Da das Bauamt offenbar keine Kapazitäten mehr frei hat, um die Bauleitplanung zu beschleunigen, gibt es nur einen Ausweg: Externe Planer projektbezogen beauftragen.


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