Bauarbeiten früher fertig Ab Freitag wieder freie Fahrt am Osnabrücker Hasetor

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Die Baustelle am Hasetor wird früher fertig als geplant. Foto: Jörn MartensDie Baustelle am Hasetor wird früher fertig als geplant. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Kollektives Aufatmen bei allen Pendlern: Im Laufe des Freitags wird die Baustelle an der Bramscher Straße Höhe Bahnunterführung Hasetor Geschichte sein. Wie bereits angekündigt konnten die Stadtwerke und die beteiligten Baufirmen die Arbeiten vier Wochen vor dem geplanten Ende fertigstellen.

Die Baustelle hatte für reichlich Zündstoff gesorgt, da sie eine Haupteinfallstraße in die City zu einem Nadelöhr machte. Vor allem mit Blick auf die Neumarktsperrung und die zum Teil zeitgleich laufenden Arbeiten an der Knollstraße gab es zum Teil erhitzte Diskussionen , die aber nun der Vergangenheit angehören dürften. So gab es denn am Mittwoch beim Pressetermin vor Ort denn auch reichlich gegenseitiges Schulterklopfen. Stadtbaurat Frank Otte sieht im Ablauf dieser Kanalbauarbeiten „eine Blaupause für eine optimale Zusammenarbeit aller Beteiligten“. Zwei parallel arbeitende Kolonnen der ausführenden Baufirma Clausing, flexibel an die Aufgaben angepasste Arbeitsabläufe und das notwendige Quäntchen Glück, dass es keine unvorhergesehenen Überraschungen wie Bombenblindgänger gab, machten die schnelle Sanierung des Abwasserkanals und einer Wasserleitung möglich.

Vor allem auch war nach Angaben der Stadtwerke das im Erdreich unter der Bramscher Straße liegende Schachtbauwerke von der Größe eines veritablen Gartenschuppens in einem besseren Zustand als befürchtet. Man habe hier kein neues Betonbauwerk errichten müssen, so Ingo Hannemann, Technischer Leiter der Stadtwerke. Der vorhandene, gemauerte Schacht konnte durch Sanierungsmaßnahmen erhalten werden. Hier hätten die Stadtwerke Geld und Zeit gespart, so Hannemann.

Am Mittwochmorgen konnte die Asphaltdecke aufgetragen werden. Noch einige Restarbeiten müssen erledigt, bevor dann am Freitag mit dem Rückbau der Baustellenabsperrung begonnen werden kann. „Die Fahrbahnmarkierungen werden wir aufgrund des Wetters zunächst nur provisorisch aufbringen können“, so Otte. Da werde man demnächst noch einmal nacharbeiten müssen.


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