Ein Jahr flexibles Carsharing Neuer Gebietszuschnitt für flow>k in Osnabrück

Mit dem flow>k sind auch immer mehr Menschen flexibel unterwegs – nicht zuletzt durch die sechs kostenfreien Abstellplätze in der Bahnhofsgarage. Foto: StadtteilautoMit dem flow>k sind auch immer mehr Menschen flexibel unterwegs – nicht zuletzt durch die sechs kostenfreien Abstellplätze in der Bahnhofsgarage. Foto: Stadtteilauto

Osnabrück. Ein Jahr flow>k in Osnabrück: Um mehr Fahrzeuge im Zentrum zu konzentrieren, hat die Stadtwerke Tochter Stadtteilauto den Gebietszuschnitt geändert. Der Innenbereich, in dem die Wagen kostenlos stehen gelassen werden dürfen, schrumpft.

Was ist flow>k?

Einsteigen, fahren, stehenlassen: Seit Ende September 2014 gibt es in Osnabrück neben dem klassischen Carsharing auch die flexiblere flow>k-Variante. Das Prinzip ist einfach: 30 auffällig beklebte VWup!s stehen im Stadtgebiet. Flow>k-Kunden können sie mit ihrer Karte öffnen, einsteigen und losfahren. Und den Wagen am Ziel - solange es in Osnabrück ist - einfach stehen lassen. Parken auf öffentlich bewirtschafteten Parkplätzen ist kostenlos, in der Bahnhofsgarage gibt es eigens gekennzeichneten Plätze für flow>k. ( Weiterlesen: Feste Plätze für „flow>ks“ in Osnabrücker Bahnhofsgarage )

Abgerechnet werden gefahrene Kilometer und Nutzungszeit. Eine Reservierung ist maximal 30 Minuten vor Fahrtantritt möglich. Eine App hilft dabei, den nächsten flow>k zu finden.

Die Stadt ist groß, der flow>k weit?

Damit die Fahrzeuge nicht in den Randbereichen „verschwinden“, müssen die Nutzer deutliche Zuschläge bezahlen, falls sie das Auto außerhalb des Kerngebietes wieder freigeben. Es gibt zwei weitere Zonen (siehe Karte unten): In der einen ist ein Zuschlag von fünf Euro fällig, in der zweiten sind es zehn Euro. Außerhalb des Stadtgebietes darf der Wagen nicht stehen gelassen werden.

Aber nicht nur dank Abstellgebühren sollen die Wagen möglichst im Zentrum zu finden sein: Damit die Fahrzeuge dort zur Verfügung stehen, wo der Großteil der Kunden ist, gibt es sogenannte „Shuttle Buddies“. Dahinter verbergen sich aktuell 80 flow>k-Nutzer, die die flow>ks in die Kernzone zurückfahren und dafür die Abstellgebühr des Vornutzers gutgeschrieben bekommen. ( Weiterlesen: Zehn Euro für den Osnabrücker Shuttle-Buddy )

Neuer Gebietszuschnitt für flow>k

„Wir haben das erste Jahr genutzt, um intensiv unser Angebot zu beobachten und haben zum 27. September daher auch das Geschäftsgebiet etwas ändern“, erläutert Christian Reining, Prokurist von Stadtteilauto. So fallen einige Straßen am Rande der Innenstadt jezt in die kostenpflichtige Fünf-Euro-Zone(siehe Karte unten). Die Folge: Der Innenbereich, in dem die Wagen ohen Abstellgebühr stehen gelassen werden dürfen, schrumpft, die Fünf-Euro-Zone wurde zudem deutlich ausgeweitet.

Und stat>k?

stat>k funktioniert etwas anders: Zum einen haben die Fahrzeuge feste Standorte, zum anderen werden unabhängig von der Nutzung monatliche Gebühren fällig. Für flow>k-Nutzer wird dagegen nur eine einmalige Anmeldegebühr fällig. Stat>k-Nutzer können sich die Fahrzeuge auch mal länger „leihen.“ Während der flow>k also eher für die spontane Fahrt geeignet ist, richtet sich stat>k an Kunden, die gelegentlich ein Auto, dann aber für fest gebuchte Fahrten benötigen. Wer beides will: Auch eine Kombi ist möglich.

Erfolgreiches Carsharing in Osnabrück

Flow>k ist für inzwischen über 550 Kunden eine flexible Ergänzung oder Alternative zum stationär angelegten Osnabrücker Carsharing stat>k mit 54 Fahrzeuge an 41 Standorten. Laut Stadtteilauto setzen inzwischen über 1.770 Osnabrücker auf Carsharing. In den vergangenen 12 Monaten wurden mit dem Osnabrücker Carsharing von Stadtteilauto 140.000 Kilometer zurückgelegt; in kurzen wie in langen Wegen.

Geburtstagsangebot für flow>k-Neukunden

Das Einjährige feiert Stadtteilauto mit einem besonderen Angebot für Neukunden: Bis zum 27. Oktober beträgt die Anmeldegebühr bei flow>k 9,90 Euro statt 29 Euro.