Bessere Energiebilanz Atterkirche in Osnabrück für 100000 Euro renoviert

Von Stefan Buchholz


Osnabrück. Der Verein „Wir in Atter“ hat etwas gegen davongaloppierende Energiekosten in der Atterkirche getan. Jetzt stellte er die Maßnahmen Mitgliedern, Verwaltungsmitarbeitern und Politikern vor.

„Das in Auftrag gegebene Energiegutachten ist zu dem Schluss gekommen, dass wir etwas machen müssen“, sagte Jürgen Lamping beim Rundgang um den „Treffpunkt Atterkirche“ . Der erste Vorsitzende des mittlerweile 400 Mitglieder zählenden Vereins zeigte zunächst auf die Fassade neben dem ehemaligen Haupteingang: „Hier hatten wir Feuchtigkeitsprobleme.“ Die gab es auch auf dem Dach des ehemaligen Kirchen- und Gemeindehauses. Das wurde nun energetisch abgedichtet und teilweise mit neuen Luken versehen, erläuterte Lamping. Der überhängende Dachrand erlaube später eine zusätzliche Dämmung der Fassade.

Die Außenwände bekamen zudem einen neuen Anstrich. Farblich abgesetzt wurden in einem Grauton zum einen die Stützen. Zum anderen wurde das Vereinslogo stärker hervorgehoben. An der Ostseite wird es nun abends von einem Scheinwerfer beleuchtet. „Damit wir von der Straße aus besser wahrgenommen werden“, so Lamping.

Auch innen haben die Evangelischen Stiftungen als Vermieter des Treffpunktes Geld investiert. Der Boden im ehemaligen Kirchenraum wurde komplett erneuert. Für einen besseren Schallschutz sorgen neue Vorhänge. „Dadurch sind wir bei der Vermietung der Räume flexibler geworden“, erklärte Lamping.

Im Kirchenraum wurde ebenfalls neu gestrichen. Dafür sorgte eine Atteraner Firma, die zudem auch den Flur, den Kindertreff und das Büro mit frischer Farbe versah.

Insgesamt wurden laut Johannes Andrews von den evangelischen Stiftungen knapp über 100000 Euro aufgewendet. Nur zum Teil werde dieser Betrag auf die Miete umgelegt, betonte Andrews.