Pfade markieren Acht Kunststudentinnen auf Spurensuche


Osnabrück. „bbk playground“ nennt sich eine neue „Spielwiese“, auf der Studierende des Fachs Kunst an der Universität Osnabrück im BBK Kunst-Quartier ihre Arbeiten präsentieren können.

„bbk playground“ nennt sich ein neues Format, das Kunststudierenden fortan in unregelmäßiger Folge die Möglichkeit geben soll, ihre Werke in den Räumlichkeiten des Bundes Bildender Künstler einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Den Anfang machen acht Studentinnen, die im vergangenen Semester ein praktisches Seminar besucht haben, eine Kooperation der Bereiche Malerei und Medienkunst. Daher sind die Arbeiten von unterschiedlichen künstlerischen Verfahren geprägt. Film, Malerei, Zeichnung, Collage, Fotografie, Installation: Die Dozentinnen Barbara Kaesbohrer (Medienkunst) und Sigrun Jakubaschke-Ehlers (Malerei) hatten die Studierenden nicht eingeengt. Als inhaltlicher Bezug zu dem Thema „Pfade markieren“ wurde jedoch ein Vorschlag gemacht: Das „Spieltriebe“-Festival des Theaters, dessen Routen von Dramaturgin Maria Schneider vorgestellt wurden. So begab sich Sophie Reinhart auf Motivsuche in der Stadt, um aus den gefundenen Fragmenten zwei gelungene Diptychons mit Querverweisen aus der Realität zu kreieren.

Spurensuche

Katharina Helle ging in ihrem Wohnort Rheda-Wiedenbrück multimedial auf Spurensuche, indem sie, basierend auf einer kritischen Videoarbeit zum Thema Russland und den Aktionen von Pussy Riot, eine Skulpturenausstellung im öffentlichen Raum in einer Art nächtlicher Guerilla-Aktion verfremdete und dokumentierte.

Vielschichtige Collagen von Susanne Schwenen, eine Bodeninstallation mit „Kindheitserinnerungen“ von Alina Stark, ein hintergründiger Film zum Identitätssuche von Line Pardo Kelm – die künstlerischen Positionen sind sehr vielseitig.

 

BBK Kunst-Quartier (Bierstraße 33): „bbk playground – pfade markieren“. Arbeiten von Susanne Schwenen, Sophie Reinhart, Katharina Helle, Line Pardo Kelm, Jasmin Broermann, Alina Stark, Desiree Hieronimus und Kerstin Bässmann. Von Samstag, 26. September (Eröffnung um 19 Uhr) bis 6. Oktober. Di. - Fr. 14-18 Uhr, Sa. 11-16 Uhr.


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