Modernes Gasthaus am Westerberg Osnabrücker Restaurant „Friedrich“ öffnet am 30. September

Von Stefanie Hiekmann


Osnabrück. Am Mittwoch, 30. September 2015, eröffnet an der Lotter Straße das Restaurant „Friedrich“. Es befindet sich an der Ecke Friedrichstraße am Fuße des Westerbergs in den Räumen des früheren „Nil“. Küchenchef und Geschäftsführer des Restaurants, das hochwertige Gasthausklassiker und moderne Küche mit raffinierten Gartechniken zusammenbringt, ist der renommierte Osnabrücker Koch Sascha Lissowksy.

Im Kupfertopf servierter Tafelspitz, sanft gegarter Lammrücken, gegrillte Dorade sowie wechselnde vegane und vegetarische Speisen werden im „Friedrich“ modern interpretiert und sind genauso Teil der Karte wie Menüs in wahlweise drei, vier oder fünf Gängen. „Der Gast soll bei uns frei wählen können“, sagt Sascha Lissowsky. Wem eher nach einem rustikalen Wiener Schnitzel oder einem Clubsandwich mit einem frisch gezapften Bier ist, der komme genauso auf seine Kosten wie Pärchen oder Gruppen, die ein aufwendiges Menü mit begleitenden Weinen erleben möchten. Speziell konzipierte „Friedrich“-Tapas, saisonal wechselnde Vor- und Hauptspeisen sowie hausgemachte Desserts runden das Konzept ab.

Vorbild: Süddeutsche Gasthauskultur

Die Pächter des Restaurants, Felix und Nina Greiner, hatten das Bild eines süddeutschen oder österreichischen Gasthauses vor Augen, als die Planungen für das „Friedrich“ vor knapp einem Jahr begannen. Felix Greiner kommt selbst gebürtig aus Heidelberg, außerdem ist er privat und beruflich immer wieder in Süddeutschland und Österreich unterwegs. „Ich mag die Gasthauskultur, die man dort lebt.“ Mit dem „Friedrich“ solle ein Stück dieser „ehrlichen Gastlichkeit“ nach Osnabrück geholt werden. Allerdings in modern interpretierter Form: In der Zusammenarbeit mit Sascha Lissowsky ist ein Konzept entstanden, die das „Friedrich“ als modernes Gasthaus sieht, das moderne Küche mit aufwendigen Gartechniken bietet und Gasthausklassiker neu interpretiert.

Lissowsky war Küchenchef im „la vie“

Lissowsky, der zuvor sechs Jahre im Osnabrücker Drei-Sterne-Restaurant „la vie“ tätig war, davon zwei Jahre als Küchenchef, und anschließend zwei Jahre das „Osning“ in der Carpesol-Therme Bad Rothenfelde führte , freut sich auf das moderne und gemütliche Ambiente im komplett rennovierten „Friedrich“, das nun mit Leben gefüllt wird. Restaurantleiterin ist Dorina Gutknecht, die auch schon im „Osning“ mit Lissowsky zusammengearbeitet hat. Gleiches gilt für das gute Dutzend weiterer Servicekräfte und Köche: Sie alle sind fast schon ein eingespieltes Team, denn die meisten von ihnen kennen sich bereits aus der gemeinsamen Arbeit im „Osning“.

Weine auch zum Mitnehmen

Das Restaurant, das zwischenzeitlich „Calmeyer“ heißen sollte , bietet rund 50 Gästen Platz, im Sommer kommen durch die großzügige Terrasse rund 60 weitere Plätze hinzu. Zentraler Teil des Konzepts ist auch eine hochwertige und umfangreiche Weinkarte mit Produkten bekannter sowie junger, aufstrebender Winzer, die es vorsieht, liebgewonnene Tropfen zu fairen Preisen auch für den Hausgebrauch kaufen zu können. In diesem Zuge ist die „Friedrich Vinothek“ zu nennen, die Anfang 2016 nur wenige Meter vom Restaurant entfernt an der Lotter Straße 102 eröffnen und Wein- und Feinkost mit einem Schwerpunkt auf österreichische Spezialitäten anbieten wird.

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