Stadt will Bebauungsplan ändern NP-Markt in Hellern soll Wohnhäusern weichen

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Geschlossen: Der NP-Markt in Hellern soll Wohnhäusern weichen. Foto: Jörn MartensGeschlossen: Der NP-Markt in Hellern soll Wohnhäusern weichen. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Jahrelang war der NP-Markt in Hellern eine Instanz für die Nahversorgung. Aber für heutige Ansprüche ist das Geschäft wohl zu klein. Auf Antrag des Grundstückseigentümers will die Stadt den Bebauungsplan ändern und das Areal für eine Wohnnutzung freigeben. Bis zum 2. Oktober liegen die Pläne im Fachbereich Städtebau öffentlich aus.

Der Lebensmittelmarkt befindet sich mitten im Wohngebiet an der Großen Schulstraße. Seit Anfang September ist er geschlossen. „Nicht mehr zeitgemäß“, sagt Stadtplaner Holger Clodius, der das Bebauungsplanverfahren koordiniert. Es handelt sich um ein beschleunigtes Verfahren, in dem auf eine Umweltprüfung verzichtet werden soll.

Bislang geht es nur um die Entscheidung, dass nach dem Abriss des Gebäudes Wohnhäuser auf dem Grundstück entstehen sollen.

„Wir sehen das als städtebaulich sinnvoll an“, vermerkt Clodius und fügt hinzu, dass es gute Gründe gebe, an dieser Stelle eine etwas verdichtete Bauform festzulegen, also nicht unbedingt freistehende Einfamilienhäuser, sondern Reihen- oder Geschosswohnungsbau. Konkrete Pläne für die Art der Bebauung liegen liegen aber noch nicht vor. Vorrangiges Planungsziel ist es, die bisherige Einzelhandelsnutzung aufzuheben.

Bürgerbeteiligung: Bis zum 2. Oktober liegt der Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 371 im Internet unter www.osnabrueck.de und im Fachbereich Städtebau, Hasemauer 1, Osnabrück, öffentlich aus. In dieser Zeit können Stellungnahmen und Änderungsvorschläge schriftlich oder per Mail abgegeben werden, die den Planern und Politikern im weiteren Verfahren vorgelegt werden.


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