Gitarrenkonzert im Ruller Haus Calum Grahams grandiose Tonflut aus der Gitarre


Osnabrück. Der junge Kanadier Calum Graham ist berits ein ausgefuchster Gitarrist und begeisterte mit grandioser Spieltechnik im Ruller Haus.

Osnabrück. Calum Graham kommt aus Kanada, ist 23 Jahre alt und bereits ein ausgefuchster Gitarrist: Im Ruller Haus zeigte er vor staunendem Publikum, welche grandiose Tonflut man dem Saiteninstrument entlocken kann, wenn man genügend Gefühl und Fingerfertigkeit mitbringt.

Dieser junge Mann hat wahrlich Kraft in den Fingern. Wenn Calum Graham das Tapping betreibt, das Aufklopfen der Saiten mit den Fingern auf den Gitarrenhals, dann ist das fast so laut, als würde er sie ganz normal mit der rechten Hand anzupfen. Graham beherrscht die Technik geradezu perfekt, sogar mit beiden Händen. Da sieht man seine Hände über alle Teile der akustischen Gitarre fliegen, denn Fingerpicking, Akkordschlagen und Tapping mischt er virtuos mit Guitarbodypercussion, er vervielfältigt Sequenzen mithilfe einer Loopbox, einer Echoschleife, und setzt auch diverse andere Effekte ein, um seine Kompositionen zu veredeln. Sein Stil brachte ihm schon angesehene Preise ein, und das Video des Instrumentalstücks „Phoenix Rising“, mit dem er seine faszinierende Technik unter Beweis stellt, wurde auf Youtube bereits 1,8 Millionen Mal geklickt.

Dabei ist Graham seine erste Solotournee in Deutschland, der Heimat seiner Vorfahren, unter erschwerten Bedingungen angetreten. Auf dem Flug von London nach Düsseldorf gingen sein Gepäck und seine Gitarren verloren. Also musste er sich bei Peter Kroll-Plöger , der ihn hier betreut und vor Ort auch musikalisch ankündigt, Instrumente leihen. Glücklicherweise hatte er sein Effektboard im Handgepäck, sonst hätte er auf spezielle Sounds und zwei Songs verzichten müssen, die er vorproduziert hat.

„Ich stelle ihnen jetzt meine ‚Band in the box‘ vor“, sagt Graham, als er einen Soundtrack mit Schlagzeug und weiteren Klangspuren abspielt, zu dem er live Gitarre spielt und singt. Denn der blonde Musiker hat auch eine tolle Stimme. So mischen sich in seinem Konzert Instrumentalstücke im aufregenden Fingerpicking-Style, Songs zur Gitarre, die mal rockig, mal balladesk oder nachdenklich daherkommen, aber auch voll instrumentierte Lieder, mit denen er zum Beispiel seine Liebe zur Motown-Musik dokumentiert.

Sein spannendes Konzert krönt er mit der Live-Interpretation von „Phoenix Rising“ und zeigt damit: An dem Video ist nichts getrickst!


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