„Live im Grünen“ in Osnabrück Ethnoband Cicinatela zaubert internationales Flair

Die Band Cicinatela. Foto: Egmont SeilerDie Band Cicinatela. Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Das musikalische Glühwürmchen namens Cicinatela schwirrte über das Gelände rund um das Büdchen in Osnabrück. Sängerin Natalia Vanishvili verzauberte mit ihrer Stimme das Publikum.

Wer Cicinatela schon einmal gesehen hat, wusste, was kommen würde: Die melodischen Lieder über die Liebe und das Leben, eingebettet in einen Stilmix aus georgischen Einflüssen, Balkanmusik und Jazz, angereichert mit einer Prise Flamenco, passten hervorragend in die Gartenatmosphäre am Westerberg.

Spielpause beeendet

Seit Dezember letzten Jahres hatte die Band, die das georgische Wort für Glühwürmchen als Namen gewählt hat, eine Bühnenpause eingelegt, weil Sängerin Natalia Vanishvili ein Baby bekam. Jetzt beendeten sie die Spielpause mit einem Auftritt auf der Timezone-Bühne. Zwar war es, wohl wegen der herbstlichen Temperaturen, nicht so voll im Biergarten. Dafür lauschten die Besucher konzentrierter der Musik als an den Sommerabenden, da das Areal mit plaudernden Menschen überfüllt war, die sich gar nicht so sehr für das musikalische Angebot auf der Bühne interessierten.

Lieder wirken intensiv

Jetzt wirkten die Lieder, von Gitarre, Bass und Perkussion dezent begleitet, wegen der wunderschönen Stimme Vanishvilis besonders intensiv. Ob georgisches Schlaflied, das sie ihrem Baby widmete, ob bosnische Ballade oder Liebeslied auf Lasisch, einer Sprache aus dem südkaukasischen Kulturkreis, diese Weltmusik verfehlte ihre Wirkung nicht. Gegen Ende des Konzerts legte das Quartett erst richtig los, das Tempo zog an, es setzte Lieder zum Mitsingen und bald animierte das Glühwürmchen das Publikum mit einem mazedonischen Lied der Roma zum Tanz: „Ushti, ushti baba...“

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