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Geschäft am Markt betroffen Wieder Überfall auf Juwelier in Osnabrück


pm/jze Osnabrück. Wieder ist in Osnabrück ein Juweliergeschäft überfallen worden. Nach den Überfällen auf „123gold“ und Kolkmeyer im Juli überfielen nach Angaben der Polizei am Dienstagmorgen zwei Männer das Juweliergeschäft Thünemann am Markt. Sie erbeuteten Uhren und Schmuck.

Zwei unbekannte Männer haben am Dienstagmorgen gegen 10.50 Uhr das Juweliergeschäft Thünemann am Markt überfallen und Schmuck und Uhren erbeutet. Die mit Mütze und Tüchern maskierten Täter forderten die beiden Angestellten auf, sich in die hinteren Räume zu begeben. Dort wurden die beiden Frauen gefesselt. Im Verkaufsraum zerstörten die Räuber Vitrinen und nahmen Schmuck und Uhren an sich.

Täter auf der Flucht

Die Täter flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung. Sie sollen beide zwischen 25 und 30 Jahre alt sein. Einer ist circa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß. Er trug eine hellgraue Leinenhose, einen hellgrauen Kapuzenpullover, schwarz-rote Nike-Turnschuhe mit weißer Sohle und eine Axt bei sich. Der andere Täter ist ungefähr 1,70 Meter groß und hatte dunkle Stoffschuhe an, eine dunkle Jeanshose, eine dunkelblaue Steppjacke und eine dunkle Schirmmütze. Die beiden Frauen konnten sich selbst befreien und die Polizei verständigen. Sie sind unverletzt.

Mitarbeitern geht es ganz gut

Laut Geschäftsführer Frank Thünemann, der zum Zeitpunkt des Überfalls nicht im Geschäft war, geht es den beiden Mitarbeiterinnen „wieder ganz gut“. Der Schock sei aber groß gewesen. Den Wert der Beute konnte Thünemann noch nicht beziffern. „Der Schaden ist nicht unerheblich. Allerdings muss ich mir erst noch einen genauen Überblick verschaffen“, sagte der Geschäftsführer.

Parallelen zu früheren Überfällen vorhanden

Ob ein Zusammenhang mit den Raubüberfällen auf die Juweliergeschäfte „123gold“ und „Kolkmeyer“ im Juli besteht, ist laut Polizei unklar. „Wir können das momentan weder bejahen noch verneinen. Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage unserer Redaktion. Parallelen sind allerdings vorhanden: Bei allen drei Überfällen waren die Täter mit einer Axt bewaffnet. Jedoch wurden die Mitarbeiter bei den anderen Überfällen nicht gefesselt.

Polizei bittet um Mithilfe

Zeugen, die am Dienstagmorgen gegen 11 Uhr im Bereich des Rathausplatzes verdächtige Personen bemerkt haben und Angaben zu dem Überfall machen können, bittet die Polizei, sich zu melden unter Telefon 0541/3272115 oder 0541/3273203.


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