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„Wir sind im Garten“ Osnabrücker Kulturnacht 2015: Die Stadt blüht auf

Gartenfeeling bei der Kulturnacht versprechen Organisatorin Claudia Imig (von links), VGH-Regionaldirektor Michael Kottmann, Kulturamtsleiterin Patricia Mersinger und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: David EbenerGartenfeeling bei der Kulturnacht versprechen Organisatorin Claudia Imig (von links), VGH-Regionaldirektor Michael Kottmann, Kulturamtsleiterin Patricia Mersinger und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: David Ebener

Osnabrück. 30000 Besucher werden zur Osnabrücker Kulturnacht am Samstag, 5. September, erwartet. Unter dem Motto „Wir sind im Garten“ warten über 100 Programmpunkte in der Stadt.

Zum 15. Mal findet die Kulturnacht am Samstag statt. Das ist ein Alter, in dem das Wachstum in vollem Gange ist. Das gilt auch für das große Kulturevent. Denn zum einen vergrößern neue Veranstaltungsorte die Veranstaltung in diesem Jahr. Zum anderen hat es viel mit dem Thema „Wir sind im Garten“ zu tun.

Damit wird das Motto des diesjährigen Kulturjahres der Stadt übernommen. Über 40 Standorte mit mehr als 100 Programmpunkten werden aufblühen. So wird der Markt zum künstlichen Garten. Mittelpunkt sind die drei Gewinnergärten des Nachwuchswettbewerbes „Pop-up-Gärten in Osnabrück“. Die Stadt hat die studentischen Entwürfe mit der Hochschule Osnabrück und dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten ausgewählt. Die Gärten sorgen für wohlige Atmosphäre, einer gar durch ein Funkloch.

Die Fensterfront der Stadtbibliothek wird derweil von Studierenden des Media- und Interaction-Design der Hochschule bespielt, die Filme auf die Glasscheiben projizieren. Komplett wird der Garten durch eine Lasershow von Lightline Lasertechnik, den Markt mit einem wabernden Lichtteppich in Grün überdacht. Für das Gartenloungegefühl sorgt ein Ambient-DJ-Set mit Arne Bense, Musikdozent an der Uni. Kulturamtsleiterin Patricia Mersinger geht davon aus, dass der Markt „ein großer Anziehungspunkt“ wird. Auch Claudia Imig hält das Geschehen auf dem Markt für „eine schöne und spannende Sache“. Weitere Highlights würden sich aber auch in Angeboten verbergen, die nicht so bekannt sind.“

Anlaufpunkte sind unter anderem die Museen, das Theater am Domhof, Galerien sowie Dom und Marienkirche. Außerdem sind neue Spielorte dabei. So ist zum ersten Mal die Liebigfabrik Spielort der Kulturnacht. Dazu kommt der Ledenhof mit seinem „Mount Veggie“. Auch das Lotterstraßenfest habe sich an die Kulturnacht „angedockt“, so Mersinger.

Neu ist eine App zur Kulturnacht, die auf der Internetseite runtergeladen werden kann. Schon vor drei Jahren sei eine entsprechende App getestet worden, so Imig. Nun gibt es sie zum ersten Mal offiziell.

Wer es analog mag, kann auf den Programmflyer zurückgreifen, dessen neue Optik sich im letzten Jahr bewährt hat. Deshalb sind die Bereiche der besseren Übersicht halber auch dieses Mal in unterschiedliche Farbblöcke aufgeteilt.

Rund 30000 Besucher würden wie in den vergangenen Jahren zur Kulturnacht erwartet, kündigt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert an. Ohne Sponsoren sei die Kulturnacht nicht möglich, betont er und verweist auf die Unterstützer VGH, Stadtwerke und Lightline Lasertechnik. Die Stadt übernimmt 11000 Euro der insgesamt 41000 Euro.

Die VGH fördert in Osnabrück Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Kulturnacht zeichne sich dadurch aus, dass es kein anderes Projekt gebe, das so die ganze Stadt betreffe, erklärt Regionaldirektor Michael Kottmann.


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