Jugendjazzorchester Niedersachsen „Wind Machine“ eröffnet Tour in Osnabrück

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


lboe Osnabrück. Das Jugendjazzorchester Niedersachsen „Wind Machine“ hat seine Tour durch Niedersachsen im Blue Note eröffnet. Die Musiker boten den Besuchern abwechslungsreiche Musik im Bigbandsound.

Vorangegangen war für die jungen Musiker eine intensive Probenphase mit dem Schwerpunkt auf solistischem Spielen. Die Musiker spielten daher auch im Laufe des Konzertes viele Soli – abgewechselt mit arrangierten Parts im Bigbandsound. Schöne Passagen des Saxophonsatzes, schrille und ohrenbetäubende Akkorde der Blechbläser, melodiöse Läufe vom Piano oder dem Vibraphon.

Abwechslungsreicher Sound

Die Soli zeigten verschiedene Charakteristika: in Stakkato abgehackt, laut und schrill, sanft und melodiös oder tänzerisch groovig. Rund dreißig junge Musiker wechselten sich im Laufe des Abends ab. So trugen viele verschiedene Instrumente zu einem abwechslungsreichen Sound bei: Neben den Blasinstrumenten und der Rhythmusgruppe waren Piano, Vibraphon, Gitarre und für ein Solo in „Accentuate The Positive“ auch eine Geige zu hören.

Hohes musikalisches Potenzial

Dirigiert wurde das Landesjazzorchester von Bernhard Mergner. Er lehrt sonst an verschiedenen Universitäten und Hochschulen vor allem Trompete und Jazz.

Die Musiker zeigten ein hohes musikalisches Potenzial. Besonders für eine so kurze Probenphase von wenigen Tagen stellt das dargebotene Programm eine große Leistung dar. Phasenweise verlor die Band ein wenig den Zusammenhalt, fand aber immer wieder zusammen und klang dann um so mehr wie aus einem Guss.

Soli auf der Trompete

Gegen Ende des Konzertes konnte die Band noch zulegen: „Once Around“ von Thad Jones groovte, die Soli auf der Trompete und dem Bariton Saxophon schmiegten sich weich in den perfekten Sound der Band ein. Die Zugaben waren nicht weniger stark. Die Band verabschiedete sich mit dem Stück „I Wish You Love“ von Charles Trenet. Hier wurde nochmals die spielerische Vielfalt von „Wind Machine“ deutlich: Weiches Legato wechselte sich mit hartem Stakkato ab. Das Ende war laut und schrill.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN