Museum Industriekultur Ausstellung ,,150 Jahre Feuerwehr Osnabrück‘‘ eröffnet


mza Osnabrück. Ob vor 150 Jahren oder heute: Feuerwehr fasziniert – vor allem Kinder. „Jeder, der eine Spielzeugeisenbahn hatte, besaß auch ein kleines Feuerwehrauto“: Diese These wagte Stadtbaurat und Feuerwehrdezernent Frank Otte am Sonntag zur Eröffnung der Ausstellung zu 150 Jahren Feuerwehrgeschichte Osnabrück im Museum Industriekultur.

Auf engstem Raum zeugen diverse Exponate von beeindruckender Feuerwehrgeschichte, die mit der Gründung einer Berufsfeuerwehr um 1864 ihren Lauf nahm. Zur Eröffnung präsentierte die Ortsfeuerwehr Stadtmitte einige ihrer Fahrzeuge vor dem Magazingebäude des Museums Industriekultur.

Geschichte trifft auf Moderne

Der Kontrast zwischen Geschichte und Moderne wird auch in den kommenden Wochen zu sehen sein. An  weiteren Terminen sorgen die Osnabrücker Ortsfeuerwehren für ein abwechslungsreiches Programm, das Kinder zur aktiven Teilnahme einlädt und gleichzeitig über Risiken im Umgang mit Feuer aufklärt.

Explosives Gemisch

Am Sonntag erläuterten die Feuerwehrfrauen und -männer, was passiert, wenn Wasser in erhitztes Öl gekippt wird. Das Resultat wäre eine große Stichflamme und würde dem Betroffenen erhebliche Verletzungen zufügen. Im Ausstellungsgebäude wird ein Mix aus Dokumenten und Technik geboten.

Viel Archivarbeit

Einen besonderen Dank sprach Museumsleiter Rolf Spilker den vielen Helfern aus, die in den vergangenen zwei Wochen dafür sorgten, dass die Ausstellung rechtzeitig eröffnet werden konnte. Es sei viel Archivarbeit nötig gewesen, um die nun vorhandenen Dokumente darzustellen und sinnvoll anzuordnen.

Bis 4. Oktober geöffnet

Bis zum 4. Oktober haben Interessierte die Möglichkeit, sich ein Bild darüber zu machen, wie und vor allem mit welchen Mitteln im vergangenen Jahrhundert Löscharbeit geleistet wurde.


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