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Rund 30 Teilnehmer Friedenslauf 2015 von Osnabrück nach Münster

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sho Osnabrück. Für den Friedenslauf 2015 ist am Mittwochmorgen am Osnabrücker Rathaus der Startschuss gefallen. Ziel der 60 Kilometer langen Strecke war die Innenstadt von Münster.

Etwa 30 Teilnehmer standen in blauen T-Shirts mit der Aufschrift „Peace“ pünktlich um 9 Uhr startbereit vor dem Rathaus. Neben den Läufern sind einige Radfahrer und Autos als Begleitfahrzeuge unterwegs: Sicherheit geht vor, und Proviant lässt sich in den Autos besser transportieren.

Sechste Auflage

Bei der sechsten Auflage des Laufes dabei ist erneut auch der Rollstuhlfahrer Phillip. „Er freut sich jedes Jahr riesig auf diesen Tag“, erzählte Friedenslauf-Initiator John McGurk, Vorsitzender des Vereins Sportler 4 a childrens world (s4acw). Er habe den jungen Mann zur Teilnahme eingeladen. Philipp wird von anderen Teilnehmern bis nach Münster geschoben und ist so mitten im Geschehen dabei, denn die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist eines der Themen, die Dauerläufer McGurk und seinen Leuten am Herzen liegen.

Doch am Mittwoch stand das Thema Frieden im Vordergrund. „Es ist schön, dass Sie alle darauf aufmerksam machen, dass Frieden auch heutzutage leider nicht selbstverständlich ist“, bedankte sich Osnabrücks Bürgermeister Burkhard Jasper vor dem Start für das Engagement der Helfer und Teilnehmer.

Gemeinsam für den Frieden

Das angenehme Wetter stimmte alle zusätzlich zuversichtlich. „Es geht nicht darum, wer der Schnellste ist. Alle laufen gemeinsam für den Frieden“, erklärte McGurk die Idee der Veranstaltung, „hier kann heute jeder mitlaufen, es gibt sechs Stationen mit Verpflegung und der Möglichkeit loszulaufen oder aufzuhören“. Organisiert worden ist der Lauf von den Veranstaltern des Volksbank-Münster-Marathons und vom s4acw-Verein. Der Erlös soll der in Osnabrück ansässigen Hilfsorganisation Help-Age zu Gute kommen.

„Vielen Dank für diese Verbindung von Osnabrück nach Münster, und ich wünsche uns allen gutes Wetter und toi, toi, toi“, motivierte Michael Brinkmann, Vorsitzender des Münster-Marathons, die Runde, bevor es losging. Mit einem Banner mit der Aufschrift „Für den Frieden ist uns kein Weg zu weit“ im Rücken ging es dann los in Richtung Münster

Zieleinlauf

Zieleinlauf

Während sich die Läufer dem Ziel um 16 Uhr näherten, startete auch die Pressekonferenz des Volksbank-Münster-Marathons, die dann um gegen 16.30 für den Empfang der Friedensläufer unterbrochen wurde. Brinkmann, wie auch Marathonläuferin Jana Hart und einige Zuschauer bereiteten mit musikalischer Unterstützung durch die afro-kubanische Gruppe Taka Tun einen fröhlichen Empfang für die Teilnehmer.

Spontane Spenden von Privatspendern und den Veranstaltern des Münster-Marathons konnte McGurk mit großer Freude entgegen nehmen und gab diese gleich an die Organisation Help Age weiter. Auch Phillip erreichte mit den Sportlern das Ziel und war glücklich über sein Erlebnis.

„Es war wieder ein tolles Ereignis und die Verbindung von Osnabrück nach Münster hat mich auch dieses Jahr wieder sehr begeistert“ berichtet Brinkmann Damit folgte der verdiente Abschluss für alle mit einem Buffet im H4 Hotel.


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