Hahn kräht in neuem Zuhause Herr Wusel ist von Osnabrück nach Wallenhorst gezogen

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Der krähende Hahn „Herr Wusel“ spaziert in diesem Bild noch durch den Vorgarten von Familie Jandeck in Osnabrück-Lüstringen. Mittlerweile lebt der Hahn in Wallenhorst. Im Garten von Franz Hagedorn stört sein lautes Krähen nicht. Foto: David EbenerDer krähende Hahn „Herr Wusel“ spaziert in diesem Bild noch durch den Vorgarten von Familie Jandeck in Osnabrück-Lüstringen. Mittlerweile lebt der Hahn in Wallenhorst. Im Garten von Franz Hagedorn stört sein lautes Krähen nicht. Foto: David Ebener

Osnabrück . Der Hahn Herr Wusel, der in Osnabrück-Lüstringen an den Nerven der Nachbarn (und der Besitzerin) zerrte, ist vermittelt worden: Der Cream-Legbar-Rassehahn darf jetzt – ganz hahngerecht – in Wallenhorst krähen. Sonst hätte ihm als letzte Konsequenz die Schlachtung gedroht.

Martina Jandeck ist selig: Ihr Hahn Herr Wusel, der durch ein Missverständis Bewohner ihres Gartens in Osnabrück-Lüstringen wurde, konnte an neue Besitzer vermittelt werden. So droht dem lauten Kräher kein frühzeitiges Ende in der Futterküche des Zoos Osnabrück. Und auch die nachbarschaftliche Ruhe ist wieder hergestellt. „Ein Happy End“, wie die Architektin sagt. Denn immerhin hatte sie sich selbst ein Ultimatum gestellt: Bis Ende Juli sollte der Hahn verschwunden sein – was jetzt geklappt hat.

„Der Artikel in der Neuen OZ hat einfach funktioniert“, freut sich Martina Jandeck. Morgens habe sich Franz Hagedorn aus Wallenhorst telefonisch bei ihr gemeldet. „Er hat mir erzählt, dass auch er Hühner hat und ländlich genug wohnt, um auch einen Hahn zu halten.“ Und noch am selben Tag erschien der 84-jährige Wallenhorster zusammen mit seinem Enkel bei Martina Jandeck und holte Herrn Wusel in sein neues Zuhause. „Er hat uns sogar angeboten, Wuselchen in Wallenhorst zu besuchen“, erzählt Jandeck.

Und wie macht sich der Hahn in seinem neuen Zuhause? „Zunächst hat er sich nicht so gut eingelebt“, erklärt Franz Hagedorn, der neben Herrn Wusel noch drei Hühner im Garten hält. Da sein Garten ein wenig kleiner sei als der der Familie Jandeck, sei Wusel ein paar mal hinausgeflogen. Aber das habe sich gelegt. Auch das Krähen stört nicht: „Mein Nachbar hält ebenfalls einen Hahn. Die beiden kommunizieren miteinander und besuchen sich auch schon einmal. Ich denke, der Hahn hat es bei mir ganz gut getroffen.“


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