Musik zum Hören und zum Spüren Gitarristin und Sängerin Christina Lux in Osnabrück

Von Thomas Wübker

Sie sieht nicht so aus, aber Christina Lux ist ein alter Hase im Musik-Geschäft. Am Mittwoch ist sie in Osnabrück. Foto: Manfred PollertSie sieht nicht so aus, aber Christina Lux ist ein alter Hase im Musik-Geschäft. Am Mittwoch ist sie in Osnabrück. Foto: Manfred Pollert

Osnabrück. Dort, wo sonst in der Reihe „Kultur im Innenhof“ Kabarettisten für Heiterkeit sorgen, steht am Mittwoch, 12. August, die Gitarristin und Sängerin Christina Lux auf der Bühne. Mit ihren poetischen und berührenden Songs wird sie im Innenhof des Hauses der Jugend für einige stille Momente sorgen.

Die 1965 in Karlsruhe geborene Christina Lux ist seit 1983 im Musik-Geschäft aktiv. Sie war Background-Sängerin für Jule Neigel, Purple Schulz oder Laith Al Deen, Studiomusikerin für Jon Lord von Deep Purple und spielte ihre eigenen Songs im Vorprogramm von Paul Young oder Status Quo. Bei einer Tournee mit Fury in the Slaughterhouse war sie als „Special guest“ engagiert. Das verschaffte ihr den Durchbruch. 1999 erhielt sie einen Plattenvertrag.

Schon mal im Stadtteiltreff Hellern

Christina Lux spielte ihren Mix aus Funk-Folk, Soul und Pop allein oder mit ihrem Trio. Sie trat beim Montreux Jazz Festival auf, war aber auch schon im Stadtteiltreff Alte Kasse in Hellern zu Gast.

Am Mittwoch ist Christina Lux im Innenhof des Hauses der Jugend. Dort wird sie eine eigene, intime Atmosphäre mit ihren Songs herauf beschwören. Kritiker beschreiben ihre Musik als poetisch in Text und Melodie, ganz ohne Pomp und Glamour, voller Gefühl und Tiefgang, individuell und von allgemeiner Gültigkeit. Ein Journalist der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung aus Kassel schrieb über die Musik von Christina Lux, sie würde einer Aneinanderreihung besonderer Augenblicke und Momente gleichen. „Die Musik von Christina Lux kann man nicht nur hören, sondern auch spüren“, heißt es weiter.


Zu hören und zu spüren bekommen die Zuschauer der Reihe „Kultur im Innenhof“ am kommenden Mittwoch, 19. August, den Kabarettisten Desimo. Die Reihe endet am 26. August mit Impro, Songs und Poetry von dem Slam-Poeten Mitch Miller, dem Songwriter Fabian von Wegen und dem Improtheater 12 Meter Hase.