Ermittlungen vor Einstellung? Schüsse im Schinkel: „Keine Auseinandersetzung unter Rockern“

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Osnabrück. Ein Mann ist vor über drei Wochen in Schinkel angeschossen worden. Zu den Hintergründen der Tat macht die Polizei keine Angaben. Der Anwalt des Opfers sagte gegenüber unserer Redaktion, es handele sich „definitiv“ nicht um eine Auseinandersetzung unter Rockern.

Weiter wollte sich der Osnabrücker Anwalt Joe Théron nicht zu dem Fall äußern. Er vertritt den zum Tatzeitpunkt 39-jährigen Mann, der am 10. Juli in auf Höhe der Bahnunterführung im Schinkel angeschossen wurde . „Ich kann definitiv sagen, dass es keine Auseinandersetzung unter Rockern war“, sagte Théron gegenüber unserer Redaktion. Sein Mandat stamme nicht aus dem Rockermilieu.

Sein Mandant schweigt gegenüber der Polizei. Die Ermittler gehen davon aus, dass drei Täter an dem Angriff beteiligt waren. Das Opfer wurde verletzt, konnte das Krankenhaus aber nach relativ kurzer Zeit wieder verlassen.

Ermittlungen vor Einstellung?

Die Ermittlungen der Polizei treten auf der Stelle. Laut Polizeisprecherin Mareike Kocar gibt es derzeit keine neuen verwertbaren Hinweise zu der Tat. Ergeben sich keine neuen Anhaltspunkte, stelle die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen irgendwann vorläufig ein , sagte Kocar. „Das ist dann der Fall, wenn wir alle Ermittlungsansätze ausgeschöpft haben und sagen müssen: Mehr haben wir nicht.“ Gewinne die Polizei danach neue Erkenntnisse, werde der Fall wieder aufgenommen.


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