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04.08.2015, 15:30 Uhr WINKELHAUSENKASERNE OSNABRÜCK

Vom Behördenzentrum profitieren Land und Stadt

Kommentar von Sebastian Stricker

Das Finanzamt Osnabrück-Land ist Teil des Behördenzentrums auf dem Gelände der früheren Winkelhausenkaserne in Osnabrück. Foto: Michael GründelDas Finanzamt Osnabrück-Land ist Teil des Behördenzentrums auf dem Gelände der früheren Winkelhausenkaserne in Osnabrück. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Mit dem weiteren Umbau der früheren Winkelhausenkaserne in Osnabrück bringt die rot-grüne Landesregierung zum Abschluss, was einst ihre schwarz-gelbe Vorgängerin versprochen und zum Teil auch schon eingelöst hatte. Insofern kann die Einrichtung eines Zentrums für Landesbehörden auf dem Konversionsgelände im Stadtteil Hafen als überparteiliches Anliegen betrachtet werden.

Es wird zwar noch einige Jahre dauern, bis die zurzeit mit drei Adressen versehene Regionalabteilung der Landesschulbehörde sich dort niederlassen kann. Doch mit dem Beschluss des Kabinetts, dafür 11,45 Millionen Euro in den Haushalt 2016 einzustellen, ist ein großer Schritt gemacht. Denn der letzte Bauabschnitt für das Behördenzentrum ist zugleich der teuerste. Zur Erinnerung: 11,16 Millionen kostete bereits der Umbau für das Finanzamt Osnabrück-Land, und 6,34 Millionen brachte der Steuerzahler für die neue Polizeiwache auf.

Dieses Geld ist gut investiert. Denn langfristig spart es dem Land die Ausgaben für Miete. Und aus lokaler Sicht leistet es nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Stadtentwicklung nach dem Abzug der britischen Garnison aus Osnabrück, die 160 Hektar überflüssig gewordener Kasernenflächen hinterließ. Es schafft vor allem bessere Arbeitsbedingungen für die Bediensteten, wovon letztlich auch der Bürger profitiert.


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