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Premiere am 28. August „Zirkus des Horrors“ kommt nach Osnabrück

Waghalsig: Auf dem Rad des Todes vollführen Maik und Siegfried Sperlich riskante Sprünge und Salti. Foto: PRWaghalsig: Auf dem Rad des Todes vollführen Maik und Siegfried Sperlich riskante Sprünge und Salti. Foto: PR

mma Osnabrück . Bald ist der Zirkus des Horrors in Osnabrück zu Gast. Im Schlepptau haben die Veranstalter Vampire, Zombies und andere düstere Gestalten.

Bei einem Zirkusbesuch rechnet man normalerweise damit, lustigen Clowns, wilden Tieren oder Feuerschluckern zu begegnen. All das sucht man im Zirkus des Horrors vergeblich. Stattdessen präsentieren sich dort Dämonen, Vampire oder lebende Tote in der Manege und versuchen ihrem Publikum das Fürchten zu lehren. Im Rahmen ihrer Deutschlandtournee gastiert der Zirkus des Horrors zwischen dem 28. August und 6. September erstmals auch in Osnabrück. Mit dem „Horror Circus“, der vor zwei Jahren an derselben Stelle spielte , hat die von der Romanza Circusproduction präsentierte Show nichts zu tun.

Das Motto ist Programm

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Eines Tages entdeckt der Herrscher der dunklen Welt, Nosferatu, einen bunten, fröhlichen Zirkus, den er mithilfe seiner dunklen Kräfte in einen Zirkus des Horrors verwandelt. Jetzt versuchen die dabei entstandenen düsteren Gestalten ihr Publikum mit einer zweieinhalbstündigen Show zu fesseln. Das Motto „Nervenkitzel mit Gänsehautgarantie“ wird dabei zum Programm.

Einer von zahlreichen spektakulären Acts, die für den angesprochenen Nervenkitzel sorgen sollen, sind die „Motorrad-Freefighter“. Als Zombies verkleidet werden sie mit ihren Zweirädern durch das Zirkuszelt und über Feuerfontänen springen. Ähnlich rasant geht es auf dem „Rad des Todes“ zu. Während es sich stetig schneller dreht, vollführen die beiden Artisten Maik und Siegfried Sperlich auf der Außenseite des Rades meterweite Sprünge und Salti – zum Teil sogar mit verbundenen Augen.

Auftritt der Gruppe „Pain Solution“ verlangt Nervenstärke

Besonders starke Nerven und Leidensfähigkeit sind beim Publikum gefragt, wenn die Gruppe „Pain Solution“ die Manege betritt. Denn die norwegischen Artisten stechen sich zentimeterlange Nadeln durch den Körper oder hängen sich mit Fleischerhaken unter der Zirkuskuppel auf. Weil dabei mitunter sogar echtes Blut fließen kann, empfehlen die Veranstalter den Besuch der Show erst ab einem Alter von 14 Jahren.

Vom 28. August bis zum 6. September treten die Künstler des Zirkus des Horrors täglich um 19:30 Uhr auf dem Festplatz an der Halle Gartlage auf. Karten für die Shows sind bei der Neuen Osnabrücker Zeitung oder im Ticketshop auf zirkusdeshorrors.de erhältlich. Zudem besteht ab dem 28. August die Möglichkeit, an den Tageskassen Eintrittskarten zu kaufen. Der Eintritt kostet zwischen 20 und 35 Euro (ermäßigt: 15 bis 30 Euro).