Name „Ginza“ schon vergeben Restaurant im Hasehaus soll „Chow‘s Garden“ heißen

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Osnabrück. Das japanische Restaurant, das im November 2015 im Osnabrücker Hasehaus am Neumarkt eröffnet, wird nicht wie geplant „Ginza“ heißen, sondern „Chow‘s Garden“. So will Inhaber Chi-Man Chow einen möglichen Markenrechtsstreit mit gleichnamigen Gastronomiebetrieben in Süddeutschland vermeiden.

Es gebe bereits asiatische Restaurants mit dem Namen „Ginza“ in Baden-Württemberg, hat Chow jetzt festgestellt – etwa in Lörrach nahe der Schweizer Grenze sowie in Reutlingen und Stuttgart, außerdem in Konstanz am Bodensee. Sein Anwalt habe ihm deshalb geraten, sich für sein neues Lokal in Osnabrück eine andere Bezeichnung zu überlegen. „Wir wollen kein Risiko eingehen“, sagte Chi-Man Chow unserer Redaktion am Mittwoch.

Tradition fortsetzen

Zwar werde es nun nötig, fast fertige Entwürfe für Logo, Schilder und Speisekarten zu ändern. Doch bis zur Eröffnung am 1. November sei ja noch genügend Zeit, so der Gastronom weiter. Er wolle nun auf seinen eigenen Namen als Marke setzen.

„Chow ist hier vielen ein Begriff“, glaubt der Gastronom aus Hongkong, der seit 1979 asiatische Restaurants in Osnabrück betreibt – darunter von 1992 bis 2012 das „Chow‘s Garden“ in der Großen Hamkenstraße. Dies war seinerzeit das erste Lokal in der Stadt mit japanischer Küche. Eine Übertragung des Namens ins Hasehaus biete die Gelegenheit, die eigene Tradition fortzuführen, erklärte Chow. Am neuen Standort am Neumarkt will er Sushi und Teppanyaki servieren.


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