Neue Regelung am Hbf Feste Plätze für „flow>ks“ in Osnabrücker Bahnhofsgarage

Ein „flow>k“ steht an der Osnabrücker Wittekindstraße. Foto: Gert WestdörpEin „flow>k“ steht an der Osnabrücker Wittekindstraße. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Der Osnabrücker Car-Sharing-Anbieter Stadtteilauto hat mit dem Parkhausbetreiber OPG Center-Parking GmbH eine neue Regelung für das Parken der sogenannten „flow>ks“ am Osnabrücker Hauptbahnhof vereinbart: Für die als „flow>k“ gekennzeichneten Autos gibt es künftig feste, kostenlose Stellplätze in der Bahnhofsgarage. Außerhalb des Parkhauses hingegen werden sie beim Parken nicht mehr bevorzugt.

Damit haben die Verantwortlichen für den Bahnhofsbereich eine Sonderregelung geschaffen, die deutlich von den Parkvorschriften für „flow>ks“ (sprich: „Flow-Cars“, sinngemäß etwa „fließendes Auto“) im übrigen Stadtgebiet abweicht. Normalerweise dürfen „flow>ks“ in den OPG-Parkhäusern vom aktuellen Nutzer zwar vorübergehend kostenpflichtig abgestellt, dort jedoch nicht für den nächsten Mieter zurückgelassen werden. Dafür können die Kleinwagen in allen Zonen dauerhaft gratis stehengelassen werden, in denen ansonsten ein Parkschein gelöst werden oder eine Parkscheibe ausgelegt werden müsste. Auch das Parken in Anwohner-Zonen ist „flow>k“-Nutzern gestattet.

Am Bahnhof funktioniert es nun praktisch umgekehrt: Wer sein „flow>k“ ins Parkhaus fährt, zahlt dort keine Gebühren und findet sogar einen festen Stellplatz vor. Außerhalb der Bahnhofsgarage hingegen gelten für die kleinen Leihwagen dieselben Regeln wie für alle übrigen Pkw, insbesondere auch im Bereich vor der Postfiliale und dem „Mc Donald‘s“-Schnellrestaurant.

Feste Stellplätze

„In enger Zusammenarbeit mit der OPG Center Parking GmbH ist es uns gelungen, feste Stellplätze im Erdgeschoss des Parkhauses am Hauptbahnhof zu erhalten“, wird Christian Reining, Prokurist von Stadtteilauto, in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Osnabrück zitiert. Im Gegenzug werde für die Fahrzeuge des sogenannten „Free Floating-Angebots“ das Parken am Bahnhofsvorplatz untersagt. „Wenn flow>ks dort abgestellt werden, ohne einen Parkschein zu bezahlen, werden die Kosten für ordnungswidriges Parken zuzüglich Bearbeitungsgebühr berechnet“, heißt es in der Mitteilung weiter. An allen weiteren Parkscheinautomaten in Osnabrück dürften die flow>ks hingegen weiterhin kostenfrei stehen.

Die Ein- und Ausfahrt in die Bahnhofsgarage müsse über die jeweils rechte Spur im Parkhaus erfolgen, da hier ein Sensor das Fahrzeug als „flow>k“ erkennt. Es ist dann nicht notwendig, eine Parkkarte zu ziehen, da auch die Ausfahrt über diese Kennung möglich sei.

Das „flow>k“-Angebot gibt es in Osnabrück seit Ende September. Die Nutzer erhalten eine Karte, mit der sie jedes beliebige Auto der aus baugleichen VW-Ups bestehenden Flotte aufschließen können. Wollen sie die Nutzung beenden, melden sie sich am Bordcomputer ab und lassen das Fahrzeug einfach am Straßenrand stehen – oder eben in der Bahnhofsgarage. Abgerechnet wird die Fahrt anhand der Nutzungsdauer und der zurückgelegten Kilometer. Eine monatliche Grundgebühr gibt es nicht.


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