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Ermittlungen laufen Schüsse in Bad Iburg: 21-Jähriger hatte Schreckschusspistole

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Ein 21-jähriger Mann hatte am Sonntag im Riesweg mit einer Schreckschusspistole geschossen. Der Mann befindet sich nach Angaben der Polizei derzeit in der Psychiatrie. Foto: Susanne PohlmannEin 21-jähriger Mann hatte am Sonntag im Riesweg mit einer Schreckschusspistole geschossen. Der Mann befindet sich nach Angaben der Polizei derzeit in der Psychiatrie. Foto: Susanne Pohlmann

Osnabrück. Bei der Waffe, mit der ein 21-Jähriger am Sonntag in Bad Iburg um sich geschossen haben soll, handelt es sich um eine Schreckschusspistole. Das teilte die Polizei mit. Der Mann ist derzeit in der Psychiatrie eines Krankenhauses untergebracht.

Bei der Wohnungsdurchsuchung stellte die Polizei neben der Schreckschusspistole, ein Luftdruckgewehr, zwei Langschwerter und einen Dolch sicher. Zudem fanden sich demnach noch Utensilien, die auf Drogenkonsum schließen lassen. Der 21-Jährige wurde noch am Sonntag in eine psychiatrische Klinik gebracht. Er soll Selbstmordabsichten geäußert haben. Ermittelt wird gegen ihn wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz.

Obwohl es sich nur um eine Schreckschusspistole handelte, sei die Situation brisant gewesen, sagte Polizeisprecherin Anke Hamker am Montag gegenüber unserer Redaktion. „Für die Polizisten ist aus der Distanz nicht zu erkennen, ob es sich um eine echte Waffe handelt oder nicht.“

Der Mann soll am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr vor seinem Wohnhaus im Bereich Riesweg geschossen haben . Verletzt wurde dabei niemand.

Wie Anwohner unserer Redaktion berichteten, habe er Schüsse in die Luft und in einen Garten abgegeben. Nach den Schüssen sei der Mann in seine Wohnung zurückgekehrt. Kurze Zeit später wurde er von der Polizei festgenommen. Nach Angaben von Anwohnern lebt der 21-Jährige zusammen mit seiner Mutter in einem Mehrparteienhaus.

Wie die Polizei bereits am Sonntag mitteilte, stand der Mann nach seiner Festnahme unter Alkoholeinfluss.


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