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24.07.2015, 15:47 Uhr KOMMENTAR

Immobilienatlas 2015: Westerberg bleibt die Nummer 1

Ein Kommentar von Jean-Charles Fays


Am Ende der Gutenbergstraße befand sich früher das Gelände der ehemaligen Karmannvilla. Jetzt steht das letzte Grundstück auf dem teuersten Baugebiet Osnabrücks für eine Million Euro zum Verkauf.Archiv-Foto: Gert WestdörpAm Ende der Gutenbergstraße befand sich früher das Gelände der ehemaligen Karmannvilla. Jetzt steht das letzte Grundstück auf dem teuersten Baugebiet Osnabrücks für eine Million Euro zum Verkauf.Archiv-Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Während auf den Plätzen zwei und drei der teuersten Stadtteile von Jahr zu Jahr Bewegung ist, ist auf eins Verlass: Der Westerberg bleibt die Nummer 1.

Das fördert der Immobilienatlas zutage. Während Bestandswohnungen dort 2012 im Schnitt 1669 Euro kosteten, steigerte sich dieser Wert 2013 auf 1850 und im vergangenen Jahr auf 1890 Euro . Das lockt bei niedrigen Zinsen viele Investoren an, weil diese Lage konstante Renditen verspricht. Das Problem ist, dass dort nur wenige Wohnungen verkauft oder gar neu gebaut werden. Daher weichen Anleger zunehmend auf andere Stadtteile wie Weststadt, Wüste oder sogar Hellern aus. Die starke Preissteigerung in Hellern ist aber wohl nur ein Ausreißer. Gründe dafür sind der bessere Zustand und das jüngere Baujahr der im Vergleich zum Vorjahr verkauften Wohnungen.


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