Am Freitag und Samstag Jugendparlament Osnabrück wird gewählt

Wahlhelfer Merve Yasatemur (links, 16) und Eduard Usinovski (14) teilten in der Hauptschule Innenstadt die Wahlzettel aus und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Foto: Elvira PartonWahlhelfer Merve Yasatemur (links, 16) und Eduard Usinovski (14) teilten in der Hauptschule Innenstadt die Wahlzettel aus und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Am Freitag und Samstag finden die Wahlen zum zweiten Osnabrücker Jugendparlament statt. 7000 Osnabrücker zwischen 14 und 18 Jahren sind wahlberechtigt.

38 junge Osnabrücker kandidieren für das zweite Jugendparlament. Sie alle stellen sich im Internet unter www.jugendparlament-os.de vor. In 16 Schulen stehen am heutigen Freitag von 9 bis 13 Uhr Wahlurnen bereit. Wegen wichtiger Schulveranstaltungen ist die Wahl in der Hauptschule Innenstadt, im Carolinum, an der Herman-Nohl-Schule, in der Möser-Realschule und in der Bertha-von-Suttner-Realschule bereits am Donnerstag gelaufen. Außerhalb der Schule können die jungen Leute auch noch am Freitag zwischen 13 und 18 Uhr in acht Zentren und Treffs ihre Stimme abgeben. Die letzte Chance zur Wahlbeteiligung gibt es am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr im Haus der Jugend.

Alle Wähler haben fünf Stimmen. Sie können sie entweder einem einzelnen Bewerber geben oder auf verschiedene Kandidaten verteilen. Mit dem Endergebnis wird spätestens um 13 Uhr gerechnet. Es wird dann online auch unter www.noz.de einzusehen sein.

Das erste Jugendparlament hatte sich zum Ende seiner Legislaturperiode dafür ausgesprochen, das Gremium von 33 auf 25 Mitglieder zu verkleinern. Das könne unter anderem die Terminplanung erleichtern. Der Jugendhilfeausschuss hatte diesem Vorschlag zugestimmt.

Unter den Bewerbern ist mit 20 männlichen und 18 weiblichen Kandidaten das Geschlechterverhältnis fast ausgewogen. Hinzu kommen etliche Politikinteressierte aus Einwandererfamilien. 37 der jungen Leute sind Schüler, nur ein Auszubildender ist darunter.

Mit den Selbstporträts im Internet schildern alle Kandidaten, wo und wie sie sich bereits auf verschiedenen Feldern engagieren und welche Hobbys sie haben. Sie erläutern, warum gerade sie die Stimme der Wählerinnen und Wähler bekommen sollten und welche besonderen Ziele sie sich für die Arbeit im Jugendparlament setzen. „Jugendinitiativen sollen genauso behandelt und ernst genommen werden wie Bürgerinitiativen von Erwachsenen“, heißt es darin unter anderem.

Und damit keiner der 20 jungen Männer und 18 jungen Frauen bevorzugt wird, ändert sich regelmäßig die Reihenfolge der Porträts auf der Internetseite.


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