Umweltschutzaktion Immer mehr Osnabrücker Geschäfte verzichten auf Plastiktüten

Das Osnabrücker Emblem „Plastiktütenfreies Geschäft“ zeigt, grün umrahmt, unter anderem das aus dem Stadtwappen bekannte Rad sowie in der Mitte ein grünes Häkchen. Foto: Swaantje HehmannDas Osnabrücker Emblem „Plastiktütenfreies Geschäft“ zeigt, grün umrahmt, unter anderem das aus dem Stadtwappen bekannte Rad sowie in der Mitte ein grünes Häkchen. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Bis Ende 2017 wollen Schüler aus Osnabrück die Stadt von Plastiktüten befreien. Immer mehr Geschäfte unterstützen ihre Aktion. Am Freitag erhalten die nächsten fünf Läden das offizielle Emblem „Plastiktütenfreies Geschäft“.

Neu dabei sind der Body Shop (Kosmetik, Große Straße 20), Go strange (Mode, Redlingerstraße 5), Pinkmilk (Kinderbekleidung, Redlingerstraße 4), der Uni-Shop (Büro- und Schreibwaren, Neuer Graben 27) und Jonathans & Annas Laden (Gebrauchtwaren, Johannisstraße 88). Damit wächst die Liste der Osnabrücker Geschäfte, die auf Plastiktüten verzichten, auf zehn. Die ersten fünf Läden wurden bereits Anfang Juni ausgezeichnet.

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Federführend bei der Umweltschutz-Aktion ist die Klimabotschafter-AG der Ursulaschule Osnabrück. Schirmherr ihres 2014 gestarteten Projekts „Plastiktütenfreies Osnabrück“ ist Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Mit seiner Unterstützung haben die Klimabotschafter ein Emblem entworfen, das vorbildliche Geschäfte ausweist. Es zeigt, grün umrahmt, das aus dem Stadtwappen bekannte Rad, in der Mitte ein grünes Häkchen sowie das als Ortsschild gestaltete Logo der Aktion. Außerdem findet sich darauf das Zeichen der Jugend-Umweltinitiative „You think green“.

„Eine Superaktion“

Osnabrücker Geschäfte, die das Ziel der Klimabotschafter teilen, dürfen sich den Aufkleber ans Schaufenster heften. Für den Uni-Shop etwa war eine Teilnahme selbstverständlich. „Ich finde das eine Superaktion“, sagt Geschäftsführerin Ann-Christine Wöhler, „wenn wir so zum Gelingen beitragen können, warum nicht?“ In ihrem Laden habe es sowieso nie Plastiktüten gegeben.

Stattdessen habe sie sich dafür eingesetzt, dass am Info-Point der Universität Osnabrück (Neuer Graben 27) unmittelbar neben dem Uni-Shop ein „Sammelmonster“ aufgestellt wird: eine bunte Mülltonne mit aufgemaltem Gesicht. Aus allen Plastiktüten, die darin entsorgt werden, lassen die Klimabotschafter haltbare Recycling-Taschen herstellen.


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