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14.07.2015, 18:30 Uhr VOM HINTERHOF ZUR UFERPROMENADE

Öwer de Hase: Osnabrücks neues Schmuckstück

Kommentar von Sebastian Stricker

Im Bereich „Öwer de Hase“ in Osnabrück entsteht durch die Freilegung des Flusses ein Schmuckstück mit Strahlkraft. Foto: Architekturbüro Lützow 7Im Bereich „Öwer de Hase“ in Osnabrück entsteht durch die Freilegung des Flusses ein Schmuckstück mit Strahlkraft. Foto: Architekturbüro Lützow 7

Osnabrück. Mit der maroden Betonplatte, die hinter Osnabrücks wichtigster Einkaufs- und Flaniermeile den Fluss Hase verdeckt, verschwindet ein weiteres Überbleibsel aus der Zeit der autogerechten Stadt. Denn in der City der Zukunft zählt vor allem eins: Lebensqualität.

Die Anlieger der Straße „Öwer de Hase“ haben das rechtzeitig erkannt und mit ihren Ideen und Möglichkeiten eine vollständige Öffnung des Abschnitts zwischen Wittekindstraße bis Georgstraße politisch vorangetrieben. Nun steht dieses Projekt unmittelbar vor der Vollendung. Und an den kurzfristig entstandenen Mehrkosten, die dem Hochwasserschutz auf dem letzten Teilstück geschuldet sind, soll es nicht scheitern.

Niemand wird diesen Hinterhof der Fußgängerzone vermissen. Denn die Entwürfe verheißen einen Platz, an dem es sich nicht nur gut einkaufen, sondern auch gut aushalten lässt. Hier entsteht ein Schmuckstück am Wasser, das in seiner Art und Entstehung beispielhaft ist und auch für die Quartiere östlich der Hase belebend sein kann.


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