„Osnabrück wird pulsieren“ Goldrush organisiert drei Open Airs im Schlossgarten

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Massen werden wie beim Katholikentag 2008 in den kommenden drei Jahren in den Schlossgarten strömen. Die Konzertagentur Goldrush veranstaltet dort bis 2017 drei Open Airs. Foto: Archiv/Michael HehmannMassen werden wie beim Katholikentag 2008 in den kommenden drei Jahren in den Schlossgarten strömen. Die Konzertagentur Goldrush veranstaltet dort bis 2017 drei Open Airs. Foto: Archiv/Michael Hehmann

Osnabrück. Bis 2017 finden im Sommer Open Air Festivals im Schlossgarten unter der Regie der Osnabrücker Konzertagentur Goldrush Productions statt. Deren Chef Rüdiger Scholz wünscht sich, dass das Flair dieser Großveranstaltung und ein positives Lebensgefühl in die ganze Stadt getragen wird. Er glaubt, dass Osnabrück und die Gastro-Szene von den Schlossgarten Open Airs profitieren werden.

Zwei Drittel der Konzertkarten für die Festivals am Freitag und Samstag seien in der Stadt und im Landkreis Osnabrück verkauft worden, so Scholz. „Mit dem Festival sind wir in Osnabrück und der Region akzeptiert.“ Er erwartet für die beiden Tage um die 10000 Menschen. Das habe auch einen Effekt für die Stadt, meint er. „Osnabrück wird pulsieren.“ Er fände es toll, wenn die Festivalbesucher vor dem Konzert in der Innenstadt spazieren gehen und dort noch einen Kaffee trinken oder etwas essen. Perspektivisch könne die Osnabrücker Gastro-Szene von den Schlossgarten Open Airs profitieren. Es könne laut Scholz auch gemeinsame Aktionen von der Altstadt-Kneipe bis zur Pizza-Bude geben.

Schlossgarten als Ort alternativlos

Scholz ist gewillt, nicht nur drei Jahre lang Open Air Festivals im Schlossgarten zu veranstalten, sondern auch über einen längeren Zeitraum. Die Bands sollten in etwa in der gleichen Liga spielen wie Revolverheld und Die Fantastischen Vier, die am Freitag und Samstag im Schlossgarten auftreten, so Scholz. Konkret würden aber erst im kommenden Jahr Gespräche mit der Stadt geführt werden, wenn das nächste Open Air vorbereitet wird.

Als Festival-Ort sei der Schlossgarten für ihn alternativlos, so der Impressario. Das Areal auf der ehemaligen Landwehr-Kaserne in Eversburg, wo vor zwei Jahren das NDR 2 Open Air stattgefunden hat, scheidet aus städtebauplanerischen Gründen aus. Die Fläche soll bebaut werden. Die Kapazität des Schlossgartens, der bis zu 12000 Menschen Platz bieten kann, sei ideal, um langfristig Open-Air-Konzerte in Osnabrück anzubieten.

Für die Toten Hosen zu klein

Einen Ort für 50000 Menschen, an dem Bands der Größenordnung Die Ärzte oder Die Toten Hosen spielen könnten, sieht Scholz in Osnabrück nicht. „Wir wollen nicht Wachstum, sondern Qualität um jeden Preis“, sagt Scholz, der Musik für ein Publikum von 15 bis 50 Jahren im Blick hat. Demnach hätten Künstler wie Jan Delay, Andreas Bourani, Cro oder Ich + Ich gute Chancen, in der Friedensstadt bei einem Schlossgarten Open Air aufzutreten.


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