Am Donnerstag in Osnabrück Demo gegen verschärftes Asylrecht startet am Hauptbahnhof

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Am Hauptbahnhof in Osnabrück soll die Demo stattfinden. Archivfoto: Gert WestdörpAm Hauptbahnhof in Osnabrück soll die Demo stattfinden. Archivfoto: Gert Westdörp

Osnabrück. Die Osnabrücker Kampagne gegen die Asylrechtsverschärfung ruft für Donnerstag zu einer Demonstration in Osnabrück auf.

Diese steht unter dem Motto „Wer nicht ertrinkt, wird eingesperrt. Nicht mit uns!“ Die Demonstration soll gegen 16 Uhr am Hauptbahnhof beginnen. Begleitet wird die Demo laut einer Mitteilung auf der Homepage der Kampagne von einem Lautsprecherwagen des Elektrokollektivs „Serum“.

„Weitgehendste Asylrechtsverschärfung“

Anlass für die Demo ist laut Mitteilung der Organisatoren auf der Homepage die anstehende Entscheidung zum Thema Asylrecht im Bundestag: „Die Große Koalition stimmt Ende Juni über die weitgehendsten Asylrechtsverschärfungen seit den 90er Jahren ab, welche fast jeden Asylsuchenden automatisch zum Gesetzesbrecher macht“, heißt es dort.

Verkehrsbehinderungen möglich

Die Polizei wird die Demo begleiten. „Es kann dabei zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen“, sagt Georg Linke, Sprecher der Osnabrücker Polizei.

Nach dem Start am Hauptbahnhof wird die Gruppe über die Möserstraße, Georgstraße und Große Straße ziehen, bis sie dann den Nikolaiort und den Theatervorplatz erreicht. Dort soll es einen Zwischenstopp geben. Weiter geht es dann über die Dielingerstraße und die Große Gildewart bis zur Geschäftsstelle der SPD. „Sollten sich bei der Demonstration mehr als 500 Menschen einfinden, wird es allerdings eine alternative Route geben“, sagt Linke.


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