Mehr als ein Talentschuppen Jazz!Nights des IfM an drei Tagen in Osnabrück

Von Thomas Wübker

Unterschiedliche Stile des Genres werden bei den Jazz!Nights von Dienstag bis Donnerstag in Osnabrück gespielt. Foto: Archiv/Swaantje HehmannUnterschiedliche Stile des Genres werden bei den Jazz!Nights von Dienstag bis Donnerstag in Osnabrück gespielt. Foto: Archiv/Swaantje Hehmann

Osnabrück. In der vergangenen Woche waren die Popper und Rocker dran. Nun geben sich die Jazzer Ehre. Im Blue Note in Osnabrück stehen von Dienstag, 16. Juni, bis Donnerstag, 18. Juni, die Studenten des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück (IfM) auf der Bühne und zeigen ihr Können und die Vielfältigkeit des Genres.

Latin, Swing, BeBop, Contemporary Jazz, Vocal-Jazz, Big-Band Jazz, Free Jazz — die Liste der verschiedenen Stile im Bereich des Jazz ließe sich noch fortsetzen. Viele dieser unterschiedlichen Spielarten des vor etwa 150 Jahren im Süden der USA entstandenen Jazz kommen von Dienstag bis Donnerstag zu Gehör. Und das auf eine Art und Weise, die qualitativ hochwertig ist. Jazz-Freunde müssen sonst weit fahren, um eine derartige Vielfalt auf so hohem Niveau erleben zu können.

Dass die Studenten ihre Kunst auf einem Level ausüben, das schon jetzt internationalen Standards gerecht wird, zeigt unter anderem die von der Presse hoch gelobte CD der IfM-Absolventin Natalia Mateo. Verantwortlich für diese hochwertige Ausbildung sind natürlich die Dozenten.

Unter den Betreuern der Ensembles der drei Jazz-Nächte im Blue Note sind so klangvolle Namen wie Frederik Köster, Niels Klein, Simin Tander, Anne Hartkamp oder Volker Winck. Sie sind als Solo-Künstler etabliert und erfolgreich oder haben mit nationalen und internationalen Größen des Jazz zusammen gespielt. Ihre Erfahrungen geben sie an die jungen, talentierten Musiker weiter. Die machen nun ihrerseits ihre ersten Erfahrungen auf der Bühne und im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Ensembles.