Früheres „Nil“ Restaurant „Calmeyer“ eröffnet im Herbst in Osnabrück

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Im Herbst wird das Restaurant „Calmeyer“ in die Räume des ehemaligen „Nil“ am Fuße des Westerbergs einziehen. Foto: Stefanie HiekmannIm Herbst wird das Restaurant „Calmeyer“ in die Räume des ehemaligen „Nil“ am Fuße des Westerbergs einziehen. Foto: Stefanie Hiekmann

Osnabrück. Das ehemalige Restaurant „Nil“ am Fuße des Osnabrücker Westerbergs hat seine Räume in der Lotter Straße bereits zum Jahreswechsel verlassen. In wenigen Monaten wird es dort nun weitergehen: Der renommierte Osnabrücker Koch Sascha Lissowsky (bis vor Kurzem Küchenchef des „Osning“ in der Carpesol-Therme in Bad Rothenfelde) wird dort das Restaurant „Calmeyer“ eröffnen.

„Es wird ein modernes Gasthaus mit hochwertiger Küche und richtig guten Weinen“, sagt Felix Greiner. Er und seine Frau Nina Greiner sind die neuen Pächter, seit Sandra Werner, die das „Nil“ am Hans-Calmeyer-Platz bis Dezember betrieben hat, aus familiären Gründen kürzertritt.

Als Geschäftsführer und Küchenchef für das neue Restaurant konnten die beiden Osnabrücker Unternehmer Sascha Lissowsky gewinnen. Der 32-Jährige war sechs Jahre lang im Drei-Sterne-Restaurant La Vie tätig, davon zwei als Küchenchef, bevor er vor knapp zwei Jahren nach Bad Rothenfelde wechselte. „Es war für uns ein großes Glück, mit Sascha einen Vollprofi samt eingespieltem Team zu finden“, betont Pächter Felix Greiner. Serviceleiterin des neuen Restaurants wird Dori Gutknecht, die diese Funktion ebenfalls bislang im „Osning“ ausübte.

In der aktuellen Planungsphase arbeiten Lissowsky und das Ehepaar Greiner Hand in Hand. „Langfristig wollen wir dann eher die Gast-Rolle einnehmen“, sagt Greiner mit einem Schmunzeln. Gut zu essen und zu trinken sei ihre Leidenschaft. Mit dem „Calmeyer“ wollen sie sich den Wunsch erfüllen, ein Restaurant mit gehobener, abwechslungsreicher Küche und ausgewählten Weinen nach Osnabrück zu holen.

„Ich bin gebürtiger Heidelberger“, sagt Felix Greiner und gerät ein bisschen über die in seiner Heimat weit fortgeschrittene und prominente Ess- und Trinkkultur ins Schwärmen. Auch in Österreich, wo er gerne und viel Zeit verbringe, habe das Essen einen hohen Stellenwert, gerne außer Haus in hochwertigen Gasthäusern. „So einen Platz wollen wir auch in Osnabrück schaffen.“ Die Lage am Fuße des Westerbergs mit Sonnenterrasse, die Platz für gut 40 zusätzliche Gäste bietet, sei dafür geradezu ideal. Im Innenraum bietet das Restaurant bis zu 50 Sitzplätze.

Derzeit befinden sich viele Details noch in der Planung. Fest steht aber bereits das kulinarische Konzept. „Auf der Karte wird es eine Mischung geben“, sagt Sascha Lissowsky. Gasthaus-Klassiker wie etwa ein gut gemachtes Clubsandwich, Wiener Schnitzel und Tafelspitz werden genauso vertreten sein wie aufwendige Menüs und feine, saisonal wechselnde Fisch- und Fleischgerichte. „Der Gast soll frei wählen können, es wird ein Restaurant für jeden Tag“, sagt Felix Greiner. Auch auf die zunehmende Nachfrage nach vegetarischen und veganen Gerichten werde in der Karte eingegangen. Lissowsky: „Eine wirklich gute Salatkarte ist uns sehr wichtig.“ Zudem werde es auch vegetarische Klassiker wie hausgemachte Gnocchi geben sowie wechselnde vegane Kreationen.

Mit einem Augenzwinkern hat Felix Greiner vor Beginn der Zusammenarbeit als „großer Fan von Österreich“ nur eine Bedingung an Sascha Lissowsky gestellt: das Wiener Schnitzel. Das muss auf der Speisekarte immer genauso fest gesetzt sein wie Wasser, Wein und Bier.

Eröffnen soll das „Calmeyer“ im Herbst. Da die Gasträume und die Küche zurzeit noch kernsaniert werden, können Lissowsky und die Greiners noch keinen genauen Termin nennen.

Aus dem Archiv: Kochkurs in Bad Rothenfelde: Kräuter in vier Gängen


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