Mehr als 5000 Kilogramm zu viel Polizei stoppt massiv überladenen Sprinter auf A30

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Einen Transporter hat die Autobahnpolizei am Donnerstagabend auf der A30 bei Melle sichergestellt. 5100 Kilogramm hatte der Sprinter zu viel geladen. Symbolfoto: Colourbox.deEinen Transporter hat die Autobahnpolizei am Donnerstagabend auf der A30 bei Melle sichergestellt. 5100 Kilogramm hatte der Sprinter zu viel geladen. Symbolfoto: Colourbox.de

Osnabrück. Einen massiv überladenen Transporter hat die Autobahnpolizei am Donnerstagabend auf der A30 bei Melle sichergestellt. Sage und schreibe 5100 Kilogramm hatte der Sprinter zu viel auf der Ladefläche.

Laut Polizei wurde eine Streifenwagenbesatzung am Donnerstag gegen 20.10 Uhr zu einem liegengebliebenen Fahrzeug auf der A 30 gerufen. Zwischen Melle-Ost und der Rastanlage Grönegau stand auf dem linken Seitenstreifen ein Sprinter mit einem Reifenschaden. Dem Fahrzeug war ein Reifen geplatzt, er war ins Schleudern geraten und gegen die Mittelschutzplanke geprallt.

Polizisten hegen Zweifel

Zunächst mussten die Beamten einen mehrfach geplatzten Reifen von der Fahrbahnmitte räumen, dann stellten sie fest, dass beide Reifen an der Hinterachse von den Felgen gesprungen waren und eine Reifendecke sich um die Hinterachse gewickelt hatte. Die Beamten vermuteten, dass der Transporter überladen war und befragten den 29-jährigen Fahrer zur Ladung.

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Er erklärte, dass er um die zwei Tonnen geladen hätte. Das zulässige Gesamtgewicht des Transporters beträgt 3500 Kilogramm, sodass die Autobahnpolizisten arge Zweifel an den Angaben des Fahrers hatten.

Sprinter abgeschleppt

Das Fahrzeug wurde unter großen Schwierigkeiten von einem Abschleppunternehmen verladen und zur Wägung nach Gesmold gebracht. Dort stellte sich heraus, dass der Transporter um 5100 Kilogramm überladen war – immerhin eine Überladung von 145 Prozent. Im Laderaum befanden sich Lebensmittel, die die Familie des Fahrers auf einem Großmarkt in den Niederlanden für ein Einzelhandelsgeschäft in Hildesheim eingekauft hatte.

Ladevolumen ausgeschöpft

Das Ladevolumen war nahezu vollständig ausgeschöpft und befüllt mit Konservendosen, Reissäcken und anderen Lebensmitteln. Der Transporter war für den „Einkauf“ von einer Autovermietung ausgeliehen. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 18000 Euro.


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