Land will in Haltepunkt investieren Halten ab 2017 Züge am Osnabrücker Rosenplatz?

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Reaktivierung des Bahnhaltepunktes Rosenplatz an der Iburger Str.8 in Osnabrück? Foto: Gert WestdörpReaktivierung des Bahnhaltepunktes Rosenplatz an der Iburger Str.8 in Osnabrück? Foto: Gert Westdörp

cst/hab Osnabrück. Das Land Niedersachsen prüft derzeit die Einrichtung oder Wiedereröffnung etlicher Bahnstationen. Erfreulich für viele Osnabrücker: Auch am Rosenplatz könnten nach den Plänen künftig Züge halten – allerdings frühestens ab 2017.

Die Station in der Innenstadt gehört zu zehn Bahnhaltepunkten in Niedersachsen, die kurzfristig neu eingerichtet werden sollen. Das gab Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) am Montag in Hannover bekannt. Neben diesen zehn Orten, die laut Lies möglichst schon bis 2017 mit einem Haltepunkt versehen werden dürften, gibt es weitere elf Stationen, die mittel- oder langfristig als Haltepunkt für Nahverkehrszüge ausgewiesen werden könnten. Dazu zählen auch Vehrte und Alfhausen im Landkreis Osnabrück.

„Uneingeschränkt positiv“

Die beiden Landtagsabgeordneten Frank Henning (SPD) und Volker Bajus (Grüne) freuen sich nach dem Gespräch mit Wirtschaftsminister Olaf Lies über die mögliche Reaktivierung. Diese sei „als uneingeschränkt positiv bewertet“ worden, teilt Henning mit. Die Kriterien dafür waren „hier beispielsweise die Einwohnerzahl im Umkreis, die fahrplantechnische Machbarkeit und die Entfernung zum nächsten Haltepunkt“, sagt Bajus.

(Weiterlesen: Zeitreise: Der Osnabrücker Rosenplatz um 1904)

Großteil der Kosten übernimmt das Land

„Insgesamt hat das Land bei 38 Bahnstationen, die vorher von Kommunen und Interessenverbänden benannt worden waren, die Möglichkeit einer Reaktivierung analysiert und bewertet“, führt der Grünen-Politiker aus. Im weiteren Verfahren müssten nun Finanzierungsvereinbarungen und bauliche Planungen getroffen werden. „Das Land Niedersachsen hat sich dazu bereit erklärt, 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten zu übernehmen“, erklärte Henning abschließend.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN