„Erste Petersburger Hängung“ Künstler stellen aus im „Kulturschutzgebiet Petersburg“

Von Tom Bullmann

Dicht an dicht hängen die Werke hinter den Künstlern an den Wänden, so ist die Hängung zu verstehen. Foto: Tom BullmannDicht an dicht hängen die Werke hinter den Künstlern an den Wänden, so ist die Hängung zu verstehen. Foto: Tom Bullmann

Osnabrück. Das ehemalige Güterbahnhofsgebäude im „Kulturschutzgebiet Petersburg“ ist an diesem Wochenende für alle geöffnet, die sich für Kunst interessieren.

Das ehemalige Güterbahnhofsgebäude im „ Kulturschutzgebiet Petersburg “ ist an diesem Wochenende für alle geöffnet, die sich für Kunst interessieren. Unter dem Titel „Petersburger Hängung“ präsentieren Künstler, die hier ihr Atelier betreiben, und einige Gastkünstler aktuelle Arbeiten.

Es ist eine spezielle Art, Kunst zu zeigen, die sich unter dem Begriff „Petersburger Hängung“ etablierte: Nahezu jeder Zentimeter eines Ausstellungsraums wird genutzt. Die Bezeichnung geht auf die Hängung an den Wänden der Sankt Petersburger Eremitage zurück, in der Kunstwerke vom Boden bis unter die Decke zu sehen waren. „Da wir hier im kulturellen Freiraum Petersburg arbeiten, lag der zweideutige Titel für unsere Kunstaktion nahe“, erklärt Mitinitiatorin Susanne Heitmann. In dem Gebäude haben mehr als zehn Künstler ihr Atelier eingerichtet, aber auch befreundete Künstler zeigen aktuelle Arbeiten. Das hat zur Folge, dass hier bei dieser Art „Tag des offenen Ateliers“ eine eigene Version der Petersburger Hängung praktiziert wird.

Malerei, Zeichnung, Fotografie und Multimediainstallation werden zu sehen sein. Da in dem Gebäude auch Proberäume für Musikgruppen untergebracht sind, wird es Live-Musik geben: Nico Bauer, einer der Künstler, spielt mit seiner Band, und die Insolvent Insomniacs öffnen die Türen ihres Proberaums. Bei Kaffee und Kuchen bekommen Besucher die Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Beteiligt sind Christopher Abendroth, Nico Bauer, Charlotte Dally, Christian Ellermann, Susanne Heitmann, Olga Jersch, Oliver Konen, Axel Schaffland, Gudrun Schmiesing, Marion Tischler, Lucie Vyhnálková, Maximilian Wächter, Ane Wendt und andere.

Geöffnet ist die 1. Petersburger Hängung (Hamburger Straße 22 B) Samstag, 16. Mai, und Sonntag, 17. Mai, jeweils von 11–18 Uhr.


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