Album ausgezeichnet Blues Company erhält dritten Preis der Schallplattenkritik

Frisch ausgezeichnet: Todor Todorovic und seine Blues Company. Foto: EbenerFrisch ausgezeichnet: Todor Todorovic und seine Blues Company. Foto: Ebener

Osnabrück. Die Begeisterung kennt keine Grenzen: Die Blues Company, Osnabrücks Blues-Export Nummer eins, hat zum dritten Mal den Preis der Deutschen Schallplattenkritik verliehen bekommen.

War Todor „Toscho“ Todorovic , Frontmann der Band, schon ziemlich stolz, als sie den Preis 2010 für das Album „O Town Grooves“ zum ersten Mal bekamen, so war die Freude umso größer, als auch das nächste Produkt der Band, das Album „ X-Ray Blues “, die Auszeichnung verliehen bekam.

„Wir wussten wohl, dass wir jetzt mit unserem Live-Album und der DVD „ Ain’t Nothing But… “ schon wieder nominiert waren. Aber kein Mensch hat damit gerechnet, dass wir den Preis auch bekommen“, so Toscho.

Seit dem 14. Mai steht es fest: Die Blues Company hat einen Hattrick gelandet. Die dritte Schallplattenveröffentlichung in Folge wurde mit dem Preis ausgestattet. Und das ist, so Todorovic, das erste Mal in der Geschichte des Preises, dass einer Band das gelingt. Besonders freut es die Blues Co., dass es bei der Auszeichnung nicht, wie beispielsweise bei Echo oder Lea, um einen Preis geht, der auf dem höchsten Umsatz, beziehungsweise den höchsten Besucherzahlen oder Quoten beruht. Stattdessen legen die Verantwortlichen Wert darauf, dass es sich um einen unabhängigen Kritikerpreis handelt, der nicht den Einflüssen einer Industrie oder ständig um Marktanteile kämpfender Plattenfirmen unterliegt.

Als ein „wunderschöner Querschnitt durch das derzeitige Live-Programm der Blues Company“ wird die CD bezeichnet, die, so heißt es weiter in der Urteilsbegründung, durch „hervorragende Qualität der Audio- und Videoaufnahmen besticht“. Der Mitschnitt war während eines sogenannten „ Silent Concert “ in der Lagerhalle entstanden. Dazu bekam jeder Gast einen Kopfhörer, mit dem er das Konzert mitverfolgen konnte, das, ähnlich wie bei einer Studioaufnahme, in einem Nebenraum abgemischt wurde. „Mit diesem Konzept der kopfhörerbasierten Konzertphilosophie nimmt die Blues Company eine Vorreiterrolle ein“, sagt die Jury, die unter anderen D’Angelo in der Kategorie R’n’B, Soul und Hip-Hop, sowie Hannes Wader in der Kategorie Liedermacher auszeichnete.


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