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Integration Thema an der Hochschule Osnabrücker Studenten laden Flüchtlinge zum Fest ein

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Osnabrück. Im Garten der ehemaligen Teutoburger Schule im Stadtteil Schölerberg fand am Donnerstag erstmals ein Begegnungsfest für Flüchtlinge statt. Organisiert wurde es von Studenten der Hochschule Osnabrück im Rahmen einer Blockwoche.

Bei der Blockwoche können die Studenten aus einem großen Pool an Angeboten auswählen. Rund 20 entschieden sich für das Thema „Integration und Unterbringung von Flüchtlingen“ und beschlossen, als Projekt ein Begegnungsfest umzusetzen.

„Wir haben in den verschiedenen Flüchtlingsunterkünften Flyer verteilt, in der Landwehrkaserne, der Petersburg und anderen“, sagte Mitorganisatorin Antonia Martin Sanabria und freute sich darüber, dass das Fest so gut angenommen wurde: Trotz zeitweise starken Regens kamen etwa 100 Gäste und feierten mit den Studenten. „Als es richtig angefangen hat zu regnen, haben sie sogar einen Regentanz gemacht.“ . Die syrischen Besucher führten ebenfalls Tänze auf, am Buffet gab es leckeres Essen, immer untermalt von Musik nach dem Geschmack der Gäste.

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Die Mitarbeit der Studenten überraschte Antonia Martin Sanabria sehr positiv: „Ich bin echt perplex, mit welchem Engagement alle mitgemacht haben.“ Oft werde die Blockwoche eher als Pflichtprogramm betrachtet, das keine besondere Anstrengung erfordere. Studentin Catharina Braa ergänzte: „Viele wollen sich ab jetzt weiter für die Flüchtlingshilfe engagieren.“ Antonia Martin Sanabria erklärte, die Studenten planten auch, künftig beim Tandemprogramm mitzuarbeiten, das etwa unter anderem der Flüchtlingshilfe-Verein Exil betreibt. Dabei lernen Flüchtlinge, besser zurechtzukommen mit dem ungewohnten Alltag hierzulande.

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