Premiere für „Cantina Magica“ Theatermäuse begeistern in zauberhafter Kantine

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Osnabrück. Mit der Premiere ihrer 60-minütigen Eigenproduktion „Cantina Magica“ verwandelten die Theatermäuse den Theaterraum des Berufsschulzentrums am Westerberg in eine wundersam magische „Kantine des archäologischen Instituts“.

In dieser Kantine ist nicht nur der Teufel los. Seit die Hexen-Zwillinge Gika (Lilly Schmidt) und Kika (Fiona Rama) aus Büchern Sagengestalten, Märchenfiguren und verblichene Herrscher zum Leben erweckt haben, weiß Thekenkraft Lena (Mia Klenke) am Tag der offenen Tür gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Zudem trifft in dem Stück „Cantina Magica“ zudem Archäologe Archi (Nick Möllering) mit höchst skurrilen Gästen aus der Osnabrücker Märchen- und Sagenwelt zusammen.

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück (Beratung und Konzept: Judith Franzen) entwickelten Regisseurin Laura Nerbl und die Theatermäuse als Teil des neuen Ausstellungsprojekts „Magische Orte entdecken“ ein Stück für ein Publikum ab sieben Jahren, in dem aus Geschichte lustige kleine Geschichten werden.

Neben der Frage, woher die Karlssteine ihren Namen haben oder was es mit dem Süntelstein auf sich hat, tritt Karl der Große (Ugur Can Coskun) auf, der den unter Gedächtnisverlust leidenden Wittekind (Johannes Seiters) zum Schwertkampf herausfordert. Das zerlumpte Räuberpaar Jan Holzfuß (Greta Mutzwig) und Jane Einauge (Sarah Neckermann) erweckt mit seiner Lektüre einen Gollum namens Horst (Miriam Rolf) zum Leben. Dazu stapft ein kleiner, Felsen futternder Riese (Julien Möller) durch die Kantine, ein Stein namens Fridolin (Cosima Rees) erzählt Geschichten, und der Teufel (Simon Brakmann) sucht im Publikum nach seiner verschwundenen Kette. Einlagen mit Liedern und Tänzen (musikalische Leitung: Laura Schafranek) sowie Nachbildungen musealer Objekte im Publikumsraum verstärkten die Wirkung dieser zauberhaft-archäologischen „Cantina Magica“.


Weitere Termine am 5./7. Mai jeweils 18 Uhr und 9. Mai um 16 Uhr. Neben dem Veranstaltungsprogramm der Ausstellung „Magische Orte entdecken“ der Stadt- und Kreisarchäologie ist ab Juli auch eine App kostenlos erhältlich.

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