172 junge Mathe-Versteher 20. Mathematik-Olympiade im Gymnasium Carolinum

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Stolze Rechner bei der Siegerehrung (im Bild von links): Organisator Ansgar Striethorst, Lukas Wölfer, Clara Stolte, Joachim Möllenbrock, Lennard Hofmann, Justin Berling, Benno Steinkamp, Tom Gaese, Marvin Lenjer, Schulleiter Helmut Brandebusemeyer Foto: Egmont SeilerStolze Rechner bei der Siegerehrung (im Bild von links): Organisator Ansgar Striethorst, Lukas Wölfer, Clara Stolte, Joachim Möllenbrock, Lennard Hofmann, Justin Berling, Benno Steinkamp, Tom Gaese, Marvin Lenjer, Schulleiter Helmut Brandebusemeyer Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Die 172 besten Mathe-Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 aus Stadt und Landkreis kämpften in dieser Woche im Gymnasium Carolinum um den Gewinn der 20. Osnabrücker Mathematik-Olympiade.

Vom frühen Nachmittag bis zum Abend rechneten die 43 Vierer-Teams von insgesamt 15 Schulen, bis die Köpfe rauchten. Dabei waren sie eingeteilt in zwei Altersklassen: Die Fünft- und Sechstklässler bildeten die erste Wettkampfgruppe, die Klassen 7 bis 10 die zweite. Bei den Jüngeren gewann das Team der Ursulaschule, bestehend aus Lukas Wölfer, Clara Stolte, Joachim Möllenbrock und Lennard Hofmann.

Bei den Älteren belegte das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium den ersten Platz mit Justin Berling, Benno Steinkamp, Tom Gaese und Marvin Lenjer.

Ansgar Striethorst, Fachobmann für Mathematik und Organisator der Olympiade, erklärte, die Teilnehmer seien oft in Mathe-AGs aktiv, an einigen Schulen fänden auch interne Wettbewerbe statt, um die vielversprechendsten Zahlensportler zu ermitteln – vom Prinzip her ähnlich der „echten“ Olympiade. Für die jüngere Wettkampfgruppe wurde das Turnier um eine Disziplin erweitert: Statt gnadenlosem Durchrechnen gab es für sie auch einen sportlichen Teil, sozusagen als Ausgleich zur Daueranspannung des Logikzentrums. Dieser zählte auch für die Wertung, aber lediglich im Verhältnis 1:5. „Es soll natürlich ein Mathe-Turnier bleiben“, erklärte Ansgar Striethorst.

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Jedes Jahr richtet eine andere Schule die Osnabrücker Mathematik-Olympiade aus. „Zum ersten Mal in zwölf Jahren waren wir jetzt wieder dran“, sagte Schulleiter Helmut Brandebusemeyer und freute sich, ausgerechnet das 20. Jubiläum des Wettbewerbs ausrichten zu können.


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