Universität Osnabrück Kultur- und Sozialwissenschaften fusionieren

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

An der Universität Osnabrück ist zum 1. April eine neue Fakultät entstanden. Sie vereint die Sozialwissenschaften mit den Kultur- und Geowissenschaften. Foto: Sebastian StrickerAn der Universität Osnabrück ist zum 1. April eine neue Fakultät entstanden. Sie vereint die Sozialwissenschaften mit den Kultur- und Geowissenschaften. Foto: Sebastian Stricker

Osnabrück. An der Universität Osnabrück ist eine neue Fakultät entstanden. Sie vereint die Sozialwissenschaften mit den Kultur- und Geowissenschaften. Mit mehr als 30 Professoren und fast 3000 Studenten ist es der zweitgrößte Fachbereich nach Jura.

Der neue Fachbereich 1 „Kultur- und Sozialwissenschaften“ besteht aus den Instituten und Fächern für Geografie, Geschichte, Kunstgeschichte, Kunst/Kunstpädagogik, Textiles Gestalten und Sozialwissenschaften. Wie die Universität Osnabrück am Montag in ihrem Newsletter bekannt gab, wurde der Zusammenschluss bereits zum 1. April 2015 wirksam. Dekanat und Prüfungsamt befinden sich im Universitätsgebäude an der Seminarstraße 33.

Leitungsstelle geschaffen

Mit der Fusion der früheren Fachbereiche 1 und 2 soll die Verwaltung professioneller werden, heißt es. Ausschlaggebend sei die geplante Einrichtung einer Leitungsstelle gewesen. Auf diese Weise sollen die Dekane in ihrer Arbeit unterstützt und entlastet werden.

Solche Positionen hätten sich auch schon in anderen Fakultäten der Universität Osnabrück bewährt, zum Beispiel in der Sprach- und Literaturwissenschaft sowie in den Rechtswissenschaften. „Ausgeschlossen war jedoch, in beiden der für sich recht kleinen Fachbereiche 1 und 2 solche Stellen zu schaffen“, teilt die Universität mit. Folglich sei es auf einen Zusammenschluss hinausgelaufen – eine Idee sehr zum Gefallen des Präsidiums.

Institut gegründet

Seit Jahresbeginn sei die Fusion vorbereitet worden. Die Fächer Soziologie und Politikwissenschaft gründeten mittlerweile ein Institut für Sozialwissenschaften. Bereits im Februar wurde in der konstituierenden Sitzung des neuen Fachbereichsrats das Dekanat gewählt. Ihm gehören an die Professoren Ulrich Schneckener als Dekan und Helen Koriath, außerdem als Studiendekane Andreas Brenne und Kai-Olaf Maiwald.

Die Studienkommission des Fachbereichs besteht aus 14 Mitgliedern: fünf Hochschullehrern und zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie sieben Studentinnen. Die erste reguläre Sitzung des Fachbereichsrats findet am Mittwoch, 22. April, statt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN