Kooperation mit Gymnasium Oberstufenangebot für Bramscher IGS-Schüler

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In der Mensa (im Vordergrund)  ist alles für den Ganztagsbetrieb der zukünftigen IGS vorbereitet. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeIn der Mensa (im Vordergrund) ist alles für den Ganztagsbetrieb der zukünftigen IGS vorbereitet. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Für die Schüler der künftigen IGS in Bramsche soll es durch eine Kooperation mit dem benachbarten Greselius-Gymnasium „ein leistungsfähiges Oberstufenangebot“ geben. Das betonte Landrat Michael Lübbersmann am Montag in Osnabrück im Beisein von Vertretern des Landkreises und der Stadt Bramsche.

Diese Zusammenarbeit solle allerdings nicht erst in der Sekundarstufe II beginnen. Bereits in den Klassen 5 bis 10 werde es Angebote für Schüler mit Gymnasialpotential geben, so Lübbersmann weiter. Die Ausgestaltung sei bereits Gegenstand von Gesprächen zwischen dem Leiter der Planungsgruppe, Thomas Behning, und der Schulleitung des Gymnasiums. „Die neue Gesamtschule wird keine reine Schule für den Sek-I-Bereich sein. Eltern erwarten zu Recht , dass ihre Kinder über eine IGS zum Abitur geführt werden“, sagte Lübbersmann. Dies zu gewährleisten, sei dem Landkreis ein wichtiges Anliegen und werde dazu beitragen, die Attraktivität und den überregionalen Charakter der Neugründung zu sichern. Nicht zuletzt durch die „Campus-Situation“ mit zwei benachbarten Gebäuden und gemeinsamer Mensa seien beste Voraussetzungen für die Zusammenarbeit gegeben.

Bramsches Erster Stadtrat Ulrich Willems sprach von einer klassischen Win-win-Situation für beide Schulen. Durch die Kooperation von IGS und Gymnasium könne in der Oberstufe eine große Bandbreite an Profilen angeboten werden.

Lübbersmann unterstrich, die IGS Bramsche sei ausdrücklich als Schule für den Nordkreis und nicht allein als Schule für Bramsche konzipiert. Kreisrat Matthias Selle versprach, zum Schulstart nach den Sommerferien werde es „komfortable Busverbindungen“ für die Schüler aus Wallenhorst und den Nordkreis-Umlandgemeinden nach Bramsche geben. Besonders aus Wallenhorst gingen die Schülerströme bislang eher Richtung Osnabrück, weil das benachbarte Bramsche schlecht zu erreichen war.

Fast sicher ist mittlerweile auch, dass die IGS als „teilgebundene Ganztagsschule“ an den Start gehen wird. Die Zustimmung der Landesschulbehörde vorausgesetzt, die man beim Kreis aber für sicher hält, ist dabei an zwei Tagen auch nachmittags Schulbetrieb verpflichtend. An den drei weiteren Tagen wird es freiwillige Angebote geben. Mittags kann in der bereits vorhandenen Mensa gegessen werden.

„Das Konzept wird die Eltern überzeugen“, meinte Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann.


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