Team Mohr im Hasehaus Osnabrücks OB zu Besuch im Kinderkompetenzzentrum

Von Dietmar Kröger

Wer gibt hier wem das Pfötchen? Oberbürgermeister Wolfgang Griesert wird im Kinderkompetenzzentrum nicht nur von Familie Mohr, sondern auch von Therapiehund Fido begrüßt. Foto: Jörn MartensWer gibt hier wem das Pfötchen? Oberbürgermeister Wolfgang Griesert wird im Kinderkompetenzzentrum nicht nur von Familie Mohr, sondern auch von Therapiehund Fido begrüßt. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Im Reigen seiner Unternehmensbesuche stand für Oberbürgermeister Wolfgang Griesert jetzt eine Visite im Kinderkompetenzzentrum (Kiko) im Hasehaus auf dem Programm. Das Kiko gehört zur Team Mohr GmbH, die von Maria Mohr 1989 als Praxis für Physiotherapie gegründet wurde.

Seit den Anfängen im Stadtteil Dodesheide, hat sich das Unternehmen stetig vergrößert. Heute arbeitet die gesamte Familie im Betrieb mit. Jüngster Spross des Unternehmens ist das Kinderkompetenzzentrum am Neumarkt, „mit dem wir uns einen lang ersehnten Traum erfüllt haben“, wie Maria Mohr den OB wissen ließ. Der zollte dem unternehmerischen Mut der Familie Respekt. Bemerkenswert sei, dass sich das Unternehmen das Hasehaus als Standort ausgesucht habe, so der Ob. Die Standortwahl sei bewusst gewesen, so die Chefin. Die Niederlassung am Neumarkt sei aus allen Richtungen zu erreichen. „Unsere Kunden können mit dem Bus bis vor die Tür fahren“, so Senior Johann Mohr.

Das Kiko bietet nahezu alle therapeutische Leistungen aus einer Hand an. Dazu gehören neben der Frühförderung eine Abteilung für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. „Dadurch können wir die Kinder weitaus individueller und zielgerichteter fördern und betreuen“, so Maria Mohr. Für ihr Unternehmen habe interdisziplinäres Arbeiten von Beginn an eine große gespielt. Verschiedene Gruppenräume, in denen gebastelt, geturnt oder aber auch medizinisch-therapeutisch mit den Kindern gearbeitet werden kann, zeigen das breite Spektrum der Fördermöglichkeiten. Dazu gehört auch eine Küche, in der die Kinder kochen können. Davon konnte sich auch Griesert überzeugen, für den unter anderem die kleine Zoe (7) schmackhafte kleine Pizzen zubereitete.

In der sich an den Rundgang anschließenden Diskussion mit dem OB, wurde deutlich, dass der Mohrsche Ansatz, die Leistungen des Kiko als Komplexleistung zu etablieren von den Kostenträgern noch nicht realisiert wurde. Zwar wurde für die Erbringung von Komplexleistungen auf Landesebene die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, allerdings hinke die Stadt hier mit der Anerkennung noch hinterher, so Maria Mohr. Das habe Auswirkungen auf das Zulassungsverfahren. Hier erging die Bitte an den Bürgermeister, städtische Hindernisse aus dem Weg zu räumen.