Bei Choreografen-Wettbewerb 3. Preis für Osnabrücker Tänzerin Beatrice Panero


Osnabrück. Die italienische Tänzerin Beatrice Panero aus der Osnabrücker Dance Company von Mauro de Candia hat den 3. Preis beim Choreografen-Wettbewerb in Stuttgart gewonnen.

Das mittlerweile 17. internationale Solo-Tanz-Theater Festival für zeitgenössische Choreografen und junge Tänzer unter Leitung von Marcelo Santos fand vom 12.-15. März statt und will über die neuesten Entwicklungen der jungen Solo-Tanz-Theater-Szene informieren.„Die Tänzer präsentieren jeweils ein Solostück, das eine neue, fantasievolle und ungewöhnliche Leistung mit eigenem Stil bietet“, heißt es auf der Homepage des Festivals.

Die mit Anfang 20 noch junge, aus Turin stammende Tänzerin Beatrice Panero hatte ihre Choreografie „TZID“ vom ebenfalls Osnabrücker Tänzer David Lukas Hemm tanzen lassen. Der gebürtige Münchner Hemm ist ein Jahr jünger als Panero und ist wie sie seit der Spielzeit 2014/15 in der Osnabrücker Dance Company .

Die Jury-Begründung für den Preis: „TZID“ ist ein ungewöhnliches Tanzstück, das auf eigenständige Weise Körper, Raum, Musik, Licht und ein eigenwilliges Thema behandelt. Das Stück lebt von der beeindruckenden tänzerischen Qualität und Bühnenpräsenz von David Lukas Hemm. Auffallend sind die natürlich-bizarren Elemente, die eine spannende Perspektive auf das Thema „The hunting man“ eröffnen.“ Patricia Stöckemann, Managerin und Dramaturgin der Osnabrücker Dance Company sagte auf Anfrage: „Ich habe die Choreografie zwar noch nicht gesehen. Aber Beatrice Panero ist eine junge, starke Tänzerin mit großem Potenzial.

In diesem Herbst sollen die Preisträger des Solo-Tanz-Theater Festivals ihre ausgezeichneten Produktionen im Stuttgarter Treffpunkt Rotebühlplatz öffentlich zeigen. In Osnabrück ist Beatrice Panero als Choreografin beim Tanzabend „Open Windows“ am 24. April im Osnabrücker Theater zu erleben, bei dem einmal jährlich choreografisches Arbeiten des Tanzensembles gezeigt werden.


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