Hochschule Osnabrück Erste Absolventen treffen sich nach 50 Jahren wieder

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Osnabrück. 50 Jahre nach Ende ihres Studiums haben sich 14 Maschinenbau-Ingenieure in Osnabrück wiedergesehen. Sie gehörten 1965 zu den Ersten, die an der Hochschule absolvierten.

Der erste Abschlussjahrgang der damaligen Staatlichen Ingenieurschule bestand aus 39 Jungingenieuren. Angefangen haben sie im März 1962 unter dem Dach der Gewerblichen Berufsschule an der Natruper Straße mit zwei Maschinenbau-Semestern und drei Dozenten. 1964 folgte der Umzug an die Albrechtstraße. Ein Rundgang mit Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Vizepräsident für Studium und Lehre, führte die Männer der Stunde null jetzt dorthin zurück. Und ließ viele Erinnerungen wach werden.

Traumhafte Studienbedingungen

„Die Hörsäle im AA-Gebäude, das gerade saniert wird, haben wir damals mit eingerichtet. Wir haben sogar einige Möbel selbst hineingetragen“, berichtete etwa Manfred Schwanitz. Er hatte das Jubiläumstreffen organisiert – gemeinsam mit den ehemaligen Kommilitonen Berthold Sack und Jürgen Lohmann. Auch diese beiden zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung der Hochschule Osnabrück im letzten halben Jahrhundert. Zum Vergleich: 1965 waren hier 370 Studenten eingeschrieben, heute sind es fast 13.000.

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„Es hat sich so viel verändert. Von dem, was man hier jetzt an technischer Ausstattung und Gebäuden vorfindet, haben wir früher nur träumen können“, stellte Lohmann fest. Mangels eigener Labors seien sie für Versuche immer in die Industrieunternehmen gegangen. „Wenn ich das heute so sehe, würde ich am liebsten noch einmal studieren.“ Und Ex-Semestersprecher Sack bemerkte: „Unser damaliges Studium hatte Berufsschulstatus, und es fühlte sich eher an wie in der Schule – mit eigenem Klassenbuch und strikter Anwesenheitspflicht.“

Zweites Treffen im Herbst

Für Vizepräsident Schmehmann war die Begegnung mit einem Teil des 1965er-Jahrgangs gleichsam wertvoll. „Unsere Ehemaligen sind wichtige Multiplikatoren für die Hochschule. Außerdem ist es auch für uns immer wieder interessant zu erfahren, wie das Leben als damaliger Studierender war.“ Eine weitere Gelegenheit zur Zeitreise gibt es im Herbst: Dann soll die zweite Semestergruppe des Jahrgangs die Hochschule Osnabrück besuchen.


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