Empfang durch Uni, Stadt und DBU Umweltminister von Costa Rica besucht Osnabrück

Von Sebastian Stricker


Osnabrück. Mit Gründung des Costa-Rica-Zentrums im Sommer 2014 hoben die Universität Osnabrück und das mittelamerikanische Land ihre Zusammenarbeit auf eine neue Ebene. Jetzt machte sich der costa-ricanische Umweltminister persönlich ein Bild von der einzigartigen Forschungsstelle. Bei seinem Besuch am Donnerstag wurde er auch von Stadt und Umweltstiftung empfangen.

In Osnabrück steht Costa Rica schon seit vielen Jahren im Blickpunkt mehrerer Fächer der Universität. Seit Ende Juni werden deren Arbeiten in dem Kooperationsprojekt gebündelt. Ziel des neuen Costa-Rica-Zentrums ist der vergleichende Wissenschaftsaustausch zwischen Deutschland und der 4,6-Millionen-Einwohner-Republik.

Leuchtturm-Projekt

Mit Edgar Gutiérrez Espeleta kam nun erstmals ein Mitglied der dortigen Regierung in die Friedensstadt, um mehr über jene Forschungsstelle zu erfahren, die nicht für die Universität Osnabrück Leuchtturm-Charakter besitzt. Denn auch in Costa Rica selbst gilt das an den Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften angedockte Zentrum als bedeutsame Einrichtung und Brücke nach Europa. Jüngstes Beispiel für gemeinsame Vorhaben ist eine Sommerschule, die vom 20. Juli bis 7. August in der Hauptstadt San José stattfinden soll. Neun Wissenschaftler aus Osnabrück und elf von den Partneruniversitäten in Costa Rica sind daran beteiligt.

Umweltminister Espeleta wurde bei seiner Reise von einem Berater sowie dem costa-ricanischen Botschafter in Deutschland begleitet. Das offizielle Programm begann am Mittag im Schloss, wo Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke den hochrangigen Politiker aus Übersee begrüßte. Dabei waren auch die Sprecherin des Costa-Rica-Zentrums, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, und Honorarkonsul Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert. Als Mitglied des Hochschulrates der Universität und Vorsitzender der Sievert-Stiftung für Wissenschaft und Kultur – einem finanziellen Förderer des Costa-Rica-Zentrums – hatte der Osnabrücker Baustoff-Unternehmer die Reise des Umweltministers maßgeblich vorbereitet.

Begegnungen und Gespräche

Im Rathaus wurde Edgar Gutiérrez Espeleta vom Ratsvorsitzenden Josef Thöle empfangen. Bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sah das Programm eine persönliche Begegnung mit Generalsekretär Heinrich Bottermann vor. Dazwischen traf sich die Delegation aus Lateinamerika mit ausgewählten Professoren der Universität Osnabrück zum Gespräch im Botanischen Garten.


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