Landeswettbewerb Kein Sieg für Osnabrücker bei „Jugend forscht“

Von Almut Hülsmeyer

Die Bruchsicherheit von Geodreiecken haben Fiete Breer, Jakob Renard und Julius Beckmann (v.l.) vom Schüler-Forschungszentrum Osnabrück getestet. Archivfoto: HülsmeyerDie Bruchsicherheit von Geodreiecken haben Fiete Breer, Jakob Renard und Julius Beckmann (v.l.) vom Schüler-Forschungszentrum Osnabrück getestet. Archivfoto: Hülsmeyer

Clausthal-Zellerfeld. Mit ihrem Projekt „Der Geodreieck-Nepp – Untersuchungen zur optischen Polarisation“ haben Jakob Renard, Fiete Breer und Julius Beckmann beim Landesentscheid von „Jugend forscht“ in Clausthal-Zellerfeld teilgenommen.

Vom 16. bis 18. März präsentierte das Trio vom Schüler-Forschungszentrum Osnabrück den Jurys und der Öffentlichkeit seine Projektergebnisse. Für einen Sieg beim Landeswettbewerb reichte es bei den jungen Forschern, die im Fachgebiet Arbeitswelt antraten, aber nicht. Anders als beim Regionalentscheid in Lingen , wo sie den ersten Platz belegt hatten, erreichten sie diesmal keinen der vorderen Plätze. „Es ist schade, dass wir uns nicht für den Bundeswettbewerb qualifizieren konnten“, resümierte Jakob Renard nach der Bekanntgabe der Ergebnisse. Dennoch hätten sich die Teilnahme und der hohe Arbeitsaufwand gelohnt.

Über mehrere Monate hatten die drei Schüler an ihrem Projekt gearbeitet. Sie untersuchten mithilfe von Spannungsoptik die Bruchsicherheit verschiedener Geodreiecke. Ziel war es, ein Verfahren zu entwickeln, bei dem man bereits vor dem Kauf erkennen kann, wie gut die Qualität eines Geodreiecks ist.

Ganz leer ging das Osnabrücker Trio beim Landeswettbewerb am Ende allerdings nicht aus: Die drei dürfen ein Forschungspraktikum an der TU Clausthal absolvieren. Dort bekommen sie Einblick in die Arbeit des Instituts für physikalische Chemie.