Vom Sandkasten bis zur Tiefgarage Im Osnabrücker Rosenplatz-Viertel wird gegärtnert und gebaut

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Der Rosenplatz in Osnabrück. Archivfoto: WestdörpDer Rosenplatz in Osnabrück. Archivfoto: Westdörp

Osnabrück. Die Zeit der regen Bautätigkeit im Sanierungsgebiet Rosenplatz ist zwar vorbei. Dennoch wird in dem Quartier weiterhin an mehreren Stellen gearbeitet. Die Baustellen waren Thema beim Runden Tisch Rosenplatz am Mittwochabend.

Die Baumaßnahmen an der Teutoburger Schule sind abgeschlossen. Nach der Sanierung des Schulhofes könne nun das Gärtnern losgehen, sagte Jochen Dabbert, der dort den Bürgergarten beackert. Es gebe bereits einige Anfragen von Bürgern, die sich ein Stück aus der etwa 1000 Quadratmetern sichern wollen. „Ranhalten“, empfiehlt Dabbert. Unter anderem gibt es in dem Bürgergarten ein Hochbeet für Rollstuhlfahrer.

Unter der Mail-Adresse buegaro@web.de oder der Telefonnummer 0541/83347 können sich Interessierte bei Jochen Dabbert melden oder diejenigen, die Bretter oder Holz zu verschenken haben. In dem Bürgergarten fehlt nämlich noch ein Geräteschuppen.

Die offizielle Einweihung der Freiflächen an der Teutoburger Schule findet am 30. Mai mit Musik, Spielprogramm und Flohmarkt statt. Schon jetzt werde der Ort aber von den Nachbarn als Treffpunkt genutzt, erzählten Anwohner. Die Teilnehmer des Runden Tischs waren sich einig darin, dass sich die Fläche zu einem zentralen Ort im Rosenplatz-Viertel entwickeln könne. Heinrich Funke von der Arbeitslosenhilfe, die ebenfalls in den ehemaligen Schulgebäude beheimatet ist, sagte, es werde momentan geprüft ob auf dem alten Schulhof in den Sommermonaten Konzerte stattfinden könnten.

An der Iburger Straße ist bereits mit dem Abriss des vorderen Teils der Rosenapotheke begonnen worden. Momentan wird das Gebäude von Schimmel befreit, damit die Arbeiter dort ungehindert tätig sein können. Parallel laufe die Ausschreibung für die Abrissarbeiten, berichtete Susanne Ahrens von der Gesellschaft für Stadtentwicklung. Der Beginn der Arbeiten ist für Ende März anvisiert. Entgegen der ursprünglichen Absicht wird die Iburger Straße nun doch nicht verengt. Die jetzige Straßenverkehrsführung bleibe erhalten, da der vordere Gebäudeteil per Handabriss abgetragen werde, so Ahrens. So müsse kein schweres Gerät benutzt werden, dass im Weg stehen könnte, so Ahrens. Nur der Fußgänger- und Radfahrerbereich werde eingeschränkt.

Susanne Ahrens berichtete weiter, dass die Tiefgarage für den Wohnungsbau an der Kommenderiestraße fertig gestellt sei. Bis Ende des Jahres ist geplant, dass der dortige Straßenbau ebenfalls beendet wird.

Für kleine Bauarbeiter hatte Ahrens eine gute Nachricht. Der etwas herunter gekommene Spielplatz an der Wörthstraße, der fast direkt hinter der Straßeneinfahrt liegt, soll komplett neue Spielgeräte bekommen. Die Bauarbeiten sollen schon in der nächsten Woche beginnen.


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