„Kultur ist kein Luxus“ Die 1500. „Kukuk“ vergeben

1500. „Kukuk“-Karte: Sylvia Höcker, Christian Mohrbutter, Monika Eymann, Max Ciolek, Hermann Queckenstedt und vorn Marina Fischer-Sieverling. Foto: Michel Gründel1500. „Kukuk“-Karte: Sylvia Höcker, Christian Mohrbutter, Monika Eymann, Max Ciolek, Hermann Queckenstedt und vorn Marina Fischer-Sieverling. Foto: Michel Gründel

Osnabrück. Der Spezialdrucker, der von der Herrenteichslaischaft gespendet wurde, spuckte jetzt die 1500. „Kukuk“ (Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte) aus. Marina Fischer-Sieverling hatte die Kulturkarte zusammen mit ihrem Sohn Marvin beantragt, um zukünftig am Osnabrücker Kulturleben teilhaben zu können.

Denn: „Kultur ist kein Luxus“. Mit diesem Slogan werben die Mitglieder des Vereins Kaos (Kultur für Alle Osnabrück), der die „Kukuk“ erfunden hat. „Mehr als 20000 Menschen leben in Osnabrück an der Armutsgrenze“, erklärt Max Ciolek vom Kaos-Vorstand. Damit diese sich wie jeder andere auch Kultur leisten können, wurde die Kukuk eingeführt. Für einen Euro können deren Inhaber ins Theater, ein Konzert besuchen, ins Kino oder in eine Kabarett-Veranstaltung gehen. Mehr als 55 Kulturveranstalter stellen dafür freie Platz-Kontingente zur Verfügung. Zur Vergabe der 1500. Karte trafen sich ehrenamtliche Mitarbeiter, Förderer und Veranstalter zu einem Erfahrungsaustausch.


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